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Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

vor 25 Jahren hat mein Leben eine entscheidende Wendung erfahren: Am 20. Juni 1993 haben mich die Sander zu ihrem Bürgermeister gewählt; am 1. Juli 1993 habe ich mein Amt angetreten.
Von Beginn an waren diese 25 Jahre für meine Familie und mich eine aufregende und bewegende Zeit. Das ging schon mit dem doppelten Wohnortwechsel an. Im Juni 1992 hatten wir unser Haus in Zimmern ob Rottweil bezogen. Ein Jahr später war ich - fast von einem Tag auf den anderen - wieder in Sand.
Der Start in das neue Amt war alles andere als einfach. Von der Wahl bis zum Amtsantritt verblieben nur elf Tage. Nach dem deutlichen Wahlsieg und der fulminanten Feier im Hümmer-Hof musste ich erst einmal einen klaren Kopf bekommen, viele Glückwünsche und Interviewanfragen entgegen nehmen und meine Stelle in Rottweil kündigen.
Die Eröffnung des Weinfestes am 9. Juli 1993 war mein erster Auftritt als Bürgermeister in der Öffentlichkeit. Am Vormittag regnete es. Mein erster Gedanke: „Das fängt ja gut an. Kaum bist du Bürgermeister, schon fällt das Weinfest aus.“ Aber es ist gut gegangen. Gegen Mittag hat der Regen aufgehört und das Fest konnte wie geplant über die Bühne gehen.
Die Weinfesteröffnung war sinnbildlich für das, was auf mich zugekommen ist. Manches Problem schien zunächst unlösbar, manches Projekt zu scheitern. Aber es ergab sich immer wieder eine Lösung und eine Wendung zum Guten.
In der ersten Zeit war das Klima im Gemeinderat mehr als frostig. Die Sander CSU-ler hatten an dem Wahlergebnis zu knabbern. Aber dann haben sie doch kapiert, dass die Sander mich und die Art und Weise wie ich in und außerhalb von Sand agiere, als Gemeindeoberhaupt wollen. Mit der Zeit wurde es ruhiger und ich konnte mich verstärkt auf meine Arbeit konzentrieren.

Gleich eine Fülle von Aufgaben

Die Aufgaben waren schließlich nicht klein. In meine erste Amtszeit (1993 bis 1999) fielen die Sanierung des Schulgebäudes, der Neubau des Kindergartens „St. Martin“, Aufstellung der Bebauungspläne, Umlegungsverfahren und Erschließung des Baugebietes „Pfarrsetz“ und Teilerschließung der „Unteren Länge“, Erweiterung der Sportflächen, Genehmigung für die Errichtung der Lager- und Verkaufshalle der Fa. Rattan Krines im Außenbereich sowie die Vorbereitung des Baus einer Gemeinschaftskläranlage zusammen mit der Stadt Zeil, um nur die größten Brocken zu nennen. Für einen Neuling im Amt nicht gerade wenig.
Die Maßnahmen haben zudem viel Geld gekostet. Dennoch lag die Verschuldung im Jahre 1999 mit 581 € (insgesamt 1,8 Mio. €) noch unter dem Landesdurchschnitt. In meinem Vorbericht zum Haushalt 1999 habe ich deshalb darauf hingewiesen, dass „nicht viel Raum für andere Vorhaben besteht“. Denn mit der Fertigstellung der Gemeinschaftskläranlage mit der Stadt Zeil musste der nächste große Brocken abfinanziert werden. In der zweiten Amtszeit (1999 bis 2005) ging die Gemeinschaftskläranlage Zeil/ Sand (August 2001) in Betrieb. Danach konnten die Bewohner im Umfeld der alten Kläranlage aufatmen. Die hatte in den letzten Jahren aus dem letzten Loch gepfiffen und für unangenehme Gerüche gesorgt.
Ansonsten mussten in der zweiten Amtszeit (1999 bis 2005) die Finanzen konsolidiert werden. Dennoch gab es keinen Stillstand. Mit der Umgestaltung des alten Friedhofes stand ein Projekt auf der Tagesordnung, das zwar nicht die großen Summen anderer Maßnahmen benötigte, dafür aber mit vielen Emotionen und heftigsten Diskussionen begleitet war. Mit den von der Neugestaltung unmittelbar betroffenen Grabbesitzern habe ich persönlich die Gespräche geführt. Die hatten ein Einsehen für das Vorhaben, denn es bedeutete letztlich, dass die Gräber erhalten werden konnten und nicht aufgegeben werden mussten. Die größten Kritiker waren diejenigen, die im alten Friedhof gar kein Grab besaßen.
Auch hier hat die Zeit manche Wunden geheilt. Gefreut hat mich im Nachhinein, dass ein Bürger zu mir gekommen ist und bekannt hat: „Ich habe zuerst auch mitgeschimpft. Aber der Friedhof ist sehr schön geworden.“ Dass unser gesamter Friedhof eine schöne Anlage ist, wurde auch an anderer Stelle gewürdigt. Bei einem Wettbewerb des Landkreises Haßberge wurden wir vor drei Jahren mit dem dritten Preis ausgezeichnet.

Finanzkrise als Chance

Mit der Bereitstellung von Sportflächen für die Vereine und der Sanierung des Sportheims (Ablösung eines Rechtstitels beim FC Sand durch die Gemeinde) wurden weitere „kleinere“ Maßnahmen angepackt. Gleichzeitig wurden jedoch die Vorbereitungen für die nächsten Großprojekte getroffen, die in der dritten Amtsperiode (2005 bis 2011) umgesetzt wurden: die Umgestaltung der Ortsmitte, verbunden mit der Sanierung des Kanalnetzes (2007/08) und einige Jahre später die Steigerwaldstraße (2010/11). Ein Kraftakt, der viel Geduld von den Anwohnern abverlangte, aber ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann.
In diese Zeit platzte die weltweite Finanzkrise (2008), die die privaten und öffentlichen Haushalte gleichermaßen betraf. Doch jede Krise bietet auch eine Chance. Die Bundesregierung legte ein Konjunkturpaket auf, bei dem die Gemeinde zum Zuge kam und die für später geplante Sanierung der Turnhalle vorgezogen werden konnte. Die Turnhalle ist ein Schmuckstück geworden, um das uns andere Kommunen beneiden.
In der vierten Amtszeit (2011 bis 2017) wurde mit dem aus EU-Mitteln geförderten Kunstrasenplatz eine Sporteinrichtung geschaffen, die es im Landkreis kein zweites Mal gibt. Sie schafft Anreize für junge Menschen sich sportlich zu betätigen und ist ein Zeichen für innovative und unter dem Strich auch wirtschaftlichere Sportstätten.
Der Breitbandausbau der Gemeinde (2016) wurde mit einem lang gehegten Wunsch gekoppelt: der Umgestaltung des Kriegerdenkmals. Optisch und konzeptionell neu ausgerichtet ist es ein Schmuckstück an der Straßengabelung nach Zell und Knetzgau geworden.
Die Resterschließung der „Unteren Länge“ und des kleinen Baugebiets „Zehentwörth II“ haben gezeigt, wie attraktiv Sand als Wohnortgemeinde ist. Die Bauplätze gingen weg wie warme Semmeln. Die Häuser schossen wie Pilze aus dem Boden.
Im Juli vergangenen Jahres hat meine fünfte und letzte Amtszeit begonnen. Seitdem haben wir nicht nur das Pfarrhaus erworben und die Planungen für die Erweiterung der Kinderkrippe vorangetrieben. Mit dem Einbau einer Aufzuganlage und dem barrierefreien Zugang zum Rathaus wird der Besuch des Gebäudes, insbesondere bei Trauungen im Sitzungssaal, erleichtert. Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind, wird damit die Teilhabe am sozialen Leben erleichtert. Gefördert wurde die Maßnahme durch einen hohen Zuschuss aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP).

Kinder sind unsere Zukunft

Im kommunalen Bereich wird von der Bundes- und Landespolitik vorbestimmt. Einige der wenigen Bereiche, bei denen die Gemeinden einen Gestaltungsspielraum haben, sind Schule und Kindergarten. Die lagen mir immer besonders am Herzen. Deshalb habe ich den Spielraum auch soweit wie möglich genutzt.
Meine Aufgabe dabei habe ich nicht nur als Sachaufwandsträger gesehen, sondern mich so weit wie möglich aktiv in die Kindergarten- und Schulpolitik eingemischt. Es kommt deshalb nicht von ungefähr, dass die Weichen nach der Änderung der Kindergartenfinanzierung (BayKiBiG) in Sand so gestellt wurden, dass die Nachteile für kleinere Kindergärten wie „St. Nikolaus“ und „St. Martin“ durch die Gemeinde (Defizitvertrag) ausgeglichen wurden. Dass der Kindergarten „St. Martin“ überhaupt gebaut wurde, lag an der Meinungsänderung, die ich gleich nach meinem Amtsantritt im Gemeinderat herbeigeführt habe.
Genauso wichtig war es, bei der Betreuung der Schulkinder neue Wege zu gehen. Aufgrund der Bildungsunterschiede, die in Bayern noch immer mit dem Einkommen von Familien zusammen hängen sowie den Veränderung der Familienverbände, ist eine Ganztagesbetreuung für viele Kinder und junge Familien der beste Weg. Es kam deshalb nicht von ungefähr, dass in der Verbandschule Zeil/ Sand die erste Ganztagesschule im Landkreis und die vierte in Unterfranken eingerichtet wurde. Nicht nur das pädagogische Konzept war ein Erfolg. Die Schule wurde zu 90 Prozent aus Bundesmitteln finanziert.

Kampf um Arbeitsplätze

Mitte der 90er Jahre wurde die heimische Wirtschaft von harten Schlägen getroffen: dem Konkurs des allmilmö-Möbelwerks und der Schließung der Zuckerfabrik Zeil; 2004 drohte die Werkschließung von INA (Schaeffler) in Eltmann, ehemals Kugelfischer. Der Abbau der Arbeitsplätze betraf viele Sander, die in diesen Betrieben beschäftigt waren. Die Solidarität in der Bevölkerung war groß. Dies kam durch Protestmärsche, Kundgebungen und Resolutionen zum Ausdruck. Zum Glück fielen in diese Zeit die Ansiedlung des Bosch-Werkes in Bamberg und der Aufschwung bei FTE (ehemals Kugelfischer) in Ebern. Dort kam eine Reihe von Mitarbeitern unter. Ältere Arbeitnehmer konnten die Zeit bis zur Rente mit AB-Maßnahmen überbrücken, so auch im Bauhof der Gemeinde Sand. Es war dennoch für mich als jungen Bürgermeister ein bedrückendes Gefühl, den Niedergang solch für unseren Raum bedeutender Unternehmen mitbegleiten zu müssen. Besonders in Erinnerung ist mir dabei die Busfahrt nach Mannheim, wo die Mitarbeiter vor der Zentrale der Südzucker demonstrierten. Leider ohne Erfolg.
In Zeil gingen damals rund 800 Arbeitsplätze verloren. Ein Schlag, den die Stadt heute noch spürt wie die erforderliche Sanierung des Hallenbades zeigt. Eine Einrichtung, die sich die Zeiler damals leisten konnten, übersteigt heute ihre finanziellen Kräfte.

Politische Ämter zum Nutzen der Gemeinde

Neben meiner Tätigkeit als Bürgermeister war ich noch in anderen kommunalen Gremien aktiv. Seit 1996 bin ich Mitglied des Kreistages Haßberge. Dort war ich von 1996 bis 2008 Vorsitzender der SPD-Fraktion, eine Periode lang (2008 bis 2014) sogar weiterer Stellvertreter des Landrats. Seit 2008 gehöre ich zudem dem Bezirkstag von Unterfranken an - einem Gremium aus 20 gewählten Vertretern, die 1,3 Millionen Einwohner repräsentieren, für rund 4000 Beschäftigte und einen Haushalt von fast einer halben Milliarde Euro verantwortlich sind. Dort sitze ich mit dem Bezirks-, dem Vergabe- sowie dem Sozialausschuss in den wichtigsten Ausschüssen des Bezirks.
Durch diese Ämter bin ich in Unterfranken bekannt geworden und konnte viele Kontakte knüpfen. Diese sind mir als Bürgermeister und somit den Sandern vor allem dann zu Gute gekommen, wenn es um Sonderförderungen ging, auf die die Gemeinde keinen Anspruch hatte, sondern die im Wettbewerb vergeben werden.
So bei der Umgestaltung des Kirchplatzes, das als städtebauliches Einzelvorhaben in einem laufenden Haushaltsjahr bewilligt wurde, weil durch Umschichtungen Mittel frei geworden waren, die direkt nach Sand flossen (600.000 Euro). Zu verdanken hatten wir dies dem SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Heinz Kaiser, der damals stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses war. Ein glücklicher Umstand war, dass im darauffolgenden Jahr Gerhard Eck Staatssekretär im bayerischen Innenministerium wurde. Eck, den ich schon aus seiner Zeit kenne, als er noch Bürgermeister von Donnersdorf war, hat dafür gesorgt, dass für die weitere Ausgestaltung der Kreuzung und des Platzes hinter der Schule noch einmal rund 80.000 Euro an Fördermitteln flossen.
Die Turnhalle wurde aus Mitteln der Bundes (Konjunkturpaket II) mit rund 930.000 Euro gefördert. Für den barrierefreien Umbau des Rathauses gab es Fördermittel der Bundesregierung aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) mit ca. 308.000 Euro. Dazu kommt noch der Kunstrasenplatz, der aus Mitteln der Europäischen Union (LEADER) mit 147.000 Euro gefördert wurde. Das waren mehr als 10 Prozent der Summe, die in den gesamten Landkreis Haßberge geflossen ist.
Insgesamt sind das über zwei Millionen Euro Fördergelder, auf die die Gemeinde keinen gesetzlichen Anspruch hatte, die sie sich aber im Wettbewerb gegenüber anderen Kommunen gesichert hat. Dazu kommen noch die gesetzlichen (FAG-)Mittel für den Bau von Schulen und Kindergärten, die noch dazu gerechnet werden müssen.


Augenmaß bei den Finanzen

In meiner Amtszeit war ich für viel Geld verantwortlich: Rund 100 Mio. Euro für die laufenden Geschäfte (Verwaltungshaushalte) und 75 Mio. Euro für Investitionen (Vermögenshaushalte). Mit dem Geld wurde sorgsam umgegangen. Es wurde die Infrastruktur erneuert bzw. weiter ausgebaut, Einrichtungen geschaffen, die zum Wohlbefinden der Menschen in Sand beitragen und unseren Ort in eine gesicherte Zukunft tragen. Nicht alle Wünsche konnten erfüllt werden; bei manchen dauerte es etwas länger bis sie umgesetzt werden konnten.
Oberste Maxime war immer, dass wir uns die Vorhaben, die wir angehen, auch leisten können und wir nicht auf Kosten unserer Nachkommen leben. Deshalb haben wir nach Phasen der Investitionen und hohen Geldausgaben Phasen der Konsolidierung mit Schuldentilgung und Bildung von Rücklagen mit eingeschoben. Beim Schuldenstand gab es rote Linien, die nicht überschritten wurden.
Der höchste Schuldenstand während meiner Amtszeit lag Im Jahre 1998 bei 2,5 Mio. Euro (809 €/Einwohner), der niedrigste 2010 bei 535.000 Euro oder 171 Euro je Einwohner. Im Durchschnitt der 25 Jahre lag der Schuldenstand bei 1,3 Mio. Euro jährlich oder 415 Euro je Einwohner. Zum Vergleich: Der Landesdurchschnitt für bayerische Gemeinden unserer Größenordnung liegt derzeit bei 603 Euro.
Es gäbe noch so Vieles anzuführen: Am 10. Januar 1995 wurde der 3000. Einwohner von Sand geboren. Nach einigem Auf und Ab haben wir derzeit (Stand: 19.6.18) 3140 mit Erstwohnsitz in Sand gemeldete Einwohner. Die 875-Jahr-Feier unter dem Motto „Von Sandern für Sander“ war vom 1. Januar mit einem Sektempfang auf dem Kirchplatz bis hin zum Silvesterfeuerwerk unterhaltsam und bot für jeden etwas. Das Altmain-Weinfest hat sich zu einem der größten Feste in Nordbayern entwickelt, die Faschingszüge suchen ihresgleichen, das Freizeitangebot der Sport- und Kulturvereine ist besonders ausgeprägt und zeichnet das Leben in unserer Gemeinde aus, usw., usw..

Dank an alle Wegbegleiter.
Es freut mich und es macht mich stolz, dass ich über so lange Zeit an der Spitze der Gemeinde stehen und die Geschicke der Gemeinde maßgeblich mitgestalten durfte. Möglich ist dies geworden, weil mir die Bürgerinnen und Bürger von Sand erstmals am 20. Juni 1993 und anschließend bei vier weiteren Wahlen ihr Vertrauen geschenkt haben. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken.
Dank sagen, darf ich allen, die mich auf meinem Weg begleitet haben. Angefangen bei meiner Frau Renate und meiner Familie, die nicht nur meine häufige Abwesenheit von zu Hause, sondern auch manche Anfeindungen ertragen mussten, bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Verwaltung, den Damen und Herren des Gemeinderates, meinen politischen Freunden, die mich immer unterstützt haben und all den vielen Menschen in Verwaltungen und Betrieben, denen ich in all den Jahren begegnet bin und zu denen ich einen guten Draht bekommen habe.
Bei meiner ersten Wahl war ich mit 38 Jahren der jüngste Bürgermeister im Landkreis; heute, 25 Jahre später, bin ich der Dienstälteste. So ändern sich die Zeiten.
Ein Dienstjubiläum ist ein Abschnitt, aber nicht das Ende eines Arbeitslebens. Mit dem Bau der Kinderkrippe, der Einrichtung einer Tagespflege, der Überplanung des Ortes und der Ausweisung weitere Bauplätze stehen schon die nächsten Aufgaben ins Haus. Auch wenn am 1. Juli gefeiert wird - dafür möchte ich mich bei 2. Bürgermeister Gerhard Zösch und der Gemeindeverwaltung herzlich bedanken - geht die Arbeit weiter. Es gibt immer noch viel zu tun. Packen wir es weiterhin an!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr

Bernhard Ruß
1. Bürgermeister


Von Beginn an war die Eröffnung des Sander Weinfestes ein besonderes Ereignis. 1993 wurde mein Vorgänger Franz Blasl (links) vom Organisationskomitee des Altmain-Weinfestes verabschiedet. Landrat Rudolf Handwerker (Mitte) kam als Ehrengast immer wieder gerne nach Sand. Günther Schneider (Zweiter von rechts) und Ernst Albert führten damals das Orga-Komitee. Ernst Albert ist auch 25 Jahre später noch aktiv an vorderer Stelle mit dabei.
Ein historisches Ereignis war die Einweihung der Gemeinschaftskläranlage Zeil/ Sand und einer der wenigen Anlässe, bei denen ich die Amtskette angelegt habe.
Mit dem Einbau eines Aufzuges zur Verbesserung eines barrierefreien Zugangs zum Rathaus gingen einige Umbauten in der Verwaltung einher. Der Eingangsbereich im Obergeschoss ist jetzt wesentlich offener und freundlicher, das Treppenhaus hell und einladend. Da macht das Arbeiten richtig Spaß.
Seit der Gründung des Abt-Degen-Weintals - für einige Jahre war ich dessen Vorsitzender - kam die Prominenz verstärkt nach Sand. Bei der Präsentation des Abt-Degen-Weintal-Führers machten die Fränkische Weinkönigin Melanie Dietrich und Landwirtschaftsminister Manfred Brunner ihre Aufwartung im Weingut A & E Rippstein. Weitere Ehrengäste waren Landrat Rudolf Handwerker und der Zeiler Bürgermeister Thomas Stadelmann.
Es ist schon ein schönes Gefühl, wenn man nach so langer Amtszeit mit einem so deutlichen Wahlergebnis erneut im Amt bestätigt wird.