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"KlangArt" des Blasorchesters

Dass die Sander gut feiern können, ist ja bekannt. So hatte diesmal auch das Blasorchester (BOS) ein ganz besonderes Event auf die Beine gestellt. Mitten im Herzen von Sand, gab es auf dem Kirchplatz in den Abendstunden die erste Auflage der Reihe "KlangArt" zu genießen.

Vor der farblich illuminierten Pfarrkirche boten die Musiker ein einzigartiges Erlebnis für die 350 Zuschauer, das Ann-Christin Wicht und Tobias Krines moderierten. Zum Einstieg zeigte das Jugendblasorchester sein Können. Die zwölf Jungen und Mädchen, die bereits teilweise das Jungmusiker-Leistungsabzeichen in Bronze haben, spielten die Babettenpolka. Das Abendessen für alle Gäste, untermalte Lina Schramm aus Knetzgau musikalisch. Die Sängerin, die auch freie Trauungen durchführt, fügte sich sehr gut in den festlichen Rahmen der Veranstaltung ein.

Fantastische Melodien präsentierte das BOS unter der Leitung von Dirigent Thomas Nees. Berühmte Melodien, wie beispielsweise der Cancan aus der Operette "Orpheus in der Unterwelt" oder der Walzer "An der schönen blauen Donau" begeisterten die Gäste. Dazu reihte sich der Radetzky-Marsch, die Hymne an die Freundschaft und viele weitere Stücke. Das 50-köpfige Orchester zeigte damit einmal mehr, dass es immer wieder bereit ist, Neues zu wagen und anspruchsvolle Lieder einzustudieren.

Ein Glanzlicht des Abends waren auch die Auftritte von Sarah Magenta Schneyer. Die junge Sopranistin stammt aus Zeil und lebt in Berlin. Die Profisängerin studierte in Dresden, Südfrankreich und Berlin, ehe sie ihre Karriere startete. Stolz kann Sarah Magenta Schneyer auf ihre mehrfachen Auszeichnungen und Auftritte zusammen mit namhaften Künstlern und Orchestern sein. Aus der Oper "Der Barbier von Sevilla" war das klassische Stück "Una Voce Poca Fa", das die Sängerin zusammen mit dem BOS zum Besten gab. Das Publikum war begeistert und quittierte den Auftritt mit viel Applaus, ebenso wie bei "Ich gehör nur mir" aus der Musical-Produktion "Elisabeth und anderen Liedern.

Stehender Beifall und laute Zugabe-Rufe waren die Belohnung für dieses Konzert des Blasorchesters Sand. Vorsitzender Manuel Klauer freute sich, dass man mit dieser neuen Konzertreihe unter freien Himmel den Nerv der Zeit getroffen hatte. Gleichzeitig versprach er, dass es nächstes Jahr eine Fortsetzung geben werde. Dafür wird sich das BOS wieder einen außergewöhnlichen Rahmen einfallen lassen, über den aber natürlich noch nichts verraten wird.

Text und Bilder: Christian Licha