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Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

im Rathaus hat sich einiges getan - nicht nur optisch. Zum einen ist der Umbau des barrierefreien Zugangs zum Rathaus bis auf einige Kleinigkeiten fertig gestellt, zum anderen ergeben sich mit dem Ausscheiden von Annette Henfling und Matthias Klauda zum 31. März personelle Veränderungen in der Belegschaft.

Frau Henfling verabschiedet sich in den wohlverdienten Ruhestand. Sie war 33 Jahre in der Gemeindeverwaltung an exponierter Stelle beschäftigt. Im Einwohnermelde- und Passamt war sie für Neubürger die erste Anlaufstelle in der Gemeinde. Mit ihrer freundlichen und zuvorkommenden Art hat sie einen positiven Eindruck bei den Bürgerinnen und Bürgern hinterlassen. Als zuständige Sachbearbeiterin für das Standesamt hat sie viele junge Paar beim Start ins Eheleben begleitet.

Am 9. Oktober 1985 trat Frau Henfling ihren Dienst bei der Gemeinde an. Bürgermeister war damals Franz Blasl, Leiter der Hauptverwaltung Karl Seifert und Sachgebietsleiter Artur Hofmann. Es war eine Zeit, in der Anträge noch mit der Hand oder mit einer mechanischen Schreibmaschine ausgefüllt wurden. EDV und Internet waren noch außen vor. Zunächst arbeitete Frau Henfling Herrn Hofmann und später Herrn Finzel zu. Nach dem Ausscheiden von Herrn Finzel übernahm sie nicht nur das Einwohner- und Passamt. 1997 wurde sie zur Standesbeamtin für den Standesamtsbezirk Sand a. Main bestellt.

Die Stärke von Frau Henfling war ihre Freundlichkeit, Offenheit und Zuvorkommenheit mit der sie den Bürgerinnen und Bürgern begegnete, aber auch ihre Genauigkeit und Korrektheit, was den Umgang mit Daten und die Führung der Standesamtsbücher anbelangte. Mit Frau Henfling scheidet eine auch unter ihren Arbeitskolleginnen und -kollegen geschätzte und anerkannte Mitarbeiterin aus. Im Namen aller Bürgerinnen und Bürger darf ich mich bei Frau Henfling für ihre vorbildlich geleistete Arbeit auf das herzlichste danken. Für Ihren Ruhestand wünsche ich ihr Gesundheit und viel Zeit und Muße für ihre Familie.

Trauungen nach wie vor in Sand
Mit Frau Henfling geht nicht nur die Standesbeamtin der Gemeinde; seit dem 1. Januar hat die Gemeinde das Standesamt an die Stadt Eltmann abgegeben. Die Gründe dafür habe ich wiederholt dargelegt. Aus verschiedenen Gesprächen ist immer wieder herauszuhören, dass wegen der Abhaltung von Eheschließungen in der Gemeinde eine gewisse Verunsicherung besteht.

Mit der Verlagerung des Standesamts von Sand nach Eltmann ist für die Eheschließenden verbunden, dass die Eheschließung beim Standesamt Eltmann angemeldet werden muss. Die Eheschließung kann nach wie vor im Sitzungssaal im Rathaus der Gemeinde Sand stattfinden und wird vom 1. oder 2. Bürgermeister vorgenommen. Die nächste Trauung findet dort am 7. April statt. Dann wird der Sitzungssaal im Rathaus besser zu erreichen sein. Seit einigen Tagen ist nämlich der neu installierte Aufzug in Betrieb. Somit können künftig auch Angehörige des Brautpaares, denen das Treppensteigen schwer fällt, an der Trauung teilnehmen.

Als Nachfolgerin von Frau Henfling hat Frau Margit Mahr am 2. Januar dieses Jahres ihren Dienst in der Gemeinde angetreten. Nach einer dreimonatigen Arbeitszeit wird sie ab dem 1. April die Arbeiten von Frau Henfling selbständig weiterführen.

Neuer Leiter für das Hauptamt
Nur noch sporadisch wird Herr Matthias Klauda bis zum Jahresende seinen Dienst in der Gemeinde versehen. Herr Klauda wechselt zum 1. April als Leiter der Hauptverwaltung zur Verwaltungsgemeinschaft Ebelsbach zu der neben Ebelsbach die Gemeinden Kirchlauter, Breitbrunn und Stettfeld gehören. Nachfolger von Herrn Klauda wird Matthias Zink, der bisher als Leiter der Bauverwaltung in der Gemeinde Schonungen tätig war. Herr Zink wird seinen Dienst bei der Gemeinde Sand voraussichtlich am 1. Juni beginnen.

In der Zeit vom 1. April bis 31. Dezember dieses Jahres wird Herr Klauda nur noch tageweise in der Verwaltung in Sand präsent sein. Er wird dabei jedoch nur die Einarbeitung von Herrn Zink vornehmen und spezielle Aufgaben erledigen. Termine mit Herrn Klauda können deshalb nur in besonders dringenden Fällen vereinbart werden.

Herr Klauda verlässt die Gemeinde Sand nach knapp zehn Jahren. Als er am 1. Dezember 2008 seine Tätigkeit in der Gemeinde aufnahm, war der Kirchplatz in der Endphase der Fertigstellung. Nach diesem Großprojekt standen mit der Generalsanierung der Turnhalle, der Sanierung des Kindergartens „St. Nikolaus“ in Verbindung mit der Einrichtung einer Kinderkrippe, der Neugestaltung der Steigerwaldstraße, dem Bau eines Kunstrasenspielfeldes, der Resterschließung der „Unteren Länge“ sowie des Baugebiets „Zehentwörth II“, sowie dem Antrag auf Erweiterung der Kiesausbeute weitere große Vorhaben an, bei denen die Verwaltung voll gefordert war. Große Verdienste hat sich Herr Klauda bei der Organisation der Ganztageschule erworben. Sowohl bei der offenen als der gebundenen Ganztagesschule hat die Gemeinde Sand Neuland betreten. Inzwischen läuft die Mittagsbetreuung, in der sieben Teilzeitkräfte beschäftigt sind, reibungslos. Kinder, Eltern und Lehrkräfte sind mehr als zufrieden.

Mit seiner unaufgeregten Art und seiner Sach- und Fachkompetenz hat sich Herr Klauda sehr schnell Respekt in der Bürgerschaft und in der Verwaltung verschafft. Von außen kommend hat er einen anderen Blickwinkel bei der Beurteilung von Vorgängen und Sachverhalten hereingebracht. Voll eingebracht hat er sich beim Aufbau des Abt-Degen-Weintals. Als Kassier hat er während meiner Amtszeit als 1. Vorsitzender, in der viele öffentliche Gelder in das Abt-Degen-Weintal geflossen sind, die Maßnahmen abgerechnet und die Kasse verwaltet. Diese Tätigkeit übt er auch nach der Übergabe des Vorsitzes an Bürgermeister Stadelmann in Zeil weiterhin ehrenamtlich aus.

Für den großen Einsatz und die geleistete Arbeit möchte ich mich bei Herrn Klauda ebenfalls sehr herzlich bedanken und ihm an seinem neuen Arbeitsplatz im Gleisenauer Schloss viel Erfolg und alles Gute wünschen

Aufzug im Rathaus in Betrieb
Die Arbeiten zur Barrierefreiheit im Rathaus sind nahezu abgeschlossen. Mit der Inbetriebnahme des Aufzugs am 20. März sind das 1. und 2. Obergeschoss auch für Personen, denen das Treppensteigen schwer fällt, erreichbar. Somit sind in der Verwaltung das Hauptamt, die Bauverwaltung, das Sekretariat, mein Büro und auch das Besprechungszimmer für jedermann zugänglich. Zudem kann auch der Sitzungssaal mit dem Aufzug erreicht werden, so dass alle Interessierten an den Sitzungen des Gemeinderates teilnehmen können. Aber auch bei den Trauungen, die nach wie vor in Sand stattfinden, ist niemand aufgrund von körperlichen Beeinträchtigungen ausgeschlossen. Die Gemeinde leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Teilhabe von gehandicapten Personen am sozialen Leben. Darüber hinaus wurde eine barrierefreie WC-Anlage eingerichtet sowie im Erdgeschoss die Durchgangsmöglichkeit im Gang verbessert.

Gefördert wurde die Maßnahme mit Fördermitteln der Bundesregierung aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) mit rund 308.000 Euro. Das Fördergeld stammt aus dem Sondervermögen "Kommunalinvestitionsförderungsfonds", das die Bundesregierung in Höhe von 3,5 Milliarden Euro zur Förderung von Investitionen finanzschwacher Gemeinden und Gemeindeverbände in den Jahren 2015 bis 2018 eingerichtet hat. Der Antragstellung ging ein Bewerbungsverfahren voraus. Bis zum Stichtag 15.Februar 2016 hatten 130 kommunale Antragsteller - darunter auch die Gemeinde Sand a. Main - insgesamt 249 Bewerbungen mit einem Antragsvolumen von 162,4 Millionen € vorgelegt. Das Programm war damit im Vergleich zu dem auf Unterfranken entfallenden Mittelkontingent etwa dreifach überzeichnet.

Im Zuge der Maßnahme wurden einige zusätzliche Verschönerungsmaßnahmen vorgenommen. So wurde der Eingangsbereich nicht nur bis zur Aufzugsanlage im Erdgeschoss gefliest, sondern das Treppenhaus bis zur Verwaltung im 1. Stock. Außerdem wurden die dunklen Fliesen im kompletten Treppenhaus überputzt und mit einem hellen Anstrich versehen. Dadurch wirkt die ganze Treppenanlage freundlicher und einladender.

Neu gestaltet wurde zudem das Besprechungszimmer im 1. Stock, das für einen kleineren Personenkreis bestimmt ist und für den der Sitzungssaal überdimensioniert wäre.

Frohe Ostern
Es war sehr bedauerlich, dass ausgerechnet zum Korb- und Weinmarkt der Winter noch einmal mit Eis und Forst zurückgekehrt ist und so den Ausstellern und Marktbesuchern einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Ich möchte mich deshalb ausdrücklich bei den Standbetreibern bedanken, die trotz der schwierigen äußeren Bedingungen Flagge gezeigt haben und ihre Waren angeboten hatten. Die Besucher waren ihnen dankbar. Bedanken möchte ich mich zudem bei unseren Mitarbeitern des Bauhofes, die ihr Möglichstes getan haben und den Marktplatz frühzeitig von Schnee und Eis befreit haben. Hoffen wir, dass dies nicht an Ostern erforderlich wird.

Für die Osterfeiertage wünsche ich Ihnen nicht nur schöneres und wärmeres Wetter, sondern auch gute Erholung und die passenden Ostergeschenke

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Bernhard Ruß
1. Bürgermeister