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Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

2017 war für Sand ein fruchtbares Jahr. 44 neue Sander Erdenbürger haben das Licht der Welt erblickt. Das ist eine Größenordnung wie sie zuletzt Mitte der 90er Jahre erreicht wurde.

Insgesamt ist unsere Bevölkerung im vergangenen Jahr um 51 Einwohner gestiegen und hat mit 3148 Einwohnern fast den gleichen Stand erreicht wie im Jahr 2002 (3146 Einwohner). Der bisherige Höchststand lag 2004 bei 3181 Einwohnern. Ab dem Jahr 2009 war eine kleine Delle zu verzeichnen, die 2012 (3075 Einwohner) zum niedrigsten Stand seit 1999 geführt hatte. Seitdem zeigt die Kurve wieder kontinuierlich nach oben. Zur Erinnerung: Die 3000er-Marke hat Sand im Jahr 1996 überschritten.

Erfreulich ist, dass zu diesem Ergebnis eine hohe Geburtenrate beigetragen hat. Mit 44 Geburten erreichte die Zahl neuer Sander Erdenbürger erstmals wieder die Werte von 1991 und 1996. Dies ist ein rasanter Anstieg im Vergleich zu den Zahlen von 2016 (21 Geburten) und 2013 und 2014 mit jeweils 23 Geburten.

Bei 26 Sterbefällen ergibt sich somit ein Geburtenüberschuss von 18 Einwohnern. Da gleichzeitig 125 Abzügen 158 Zuzüge entgegenstehen, ergibt sich bei der Wanderung ein Saldo von plus 33 Einwohnern und somit insgesamt von den bereits genannten 51 Einwohnern.

Bei der großen Zahl von Neugeborenen wird die große Herausforderung nun sein, die Betreuung für diese Kinder zu organisieren. Die Erweiterung der Kinderkrippen ist in die Wege geleitet. Die Pläne liegen bei der Regierung von Unterfranken (Zuschüsse) und Landratsamt (Baugenehmigung) vor. Die nächste Aufgabe wird es sein, den Bau zügig zu beginnen und zum Abschluss zu bringen.

Die Zukunft wird geplant
Nachdem die Erschließung des Baugebietes in der „Unteren Länge“ abgeschlossen ist und - kaum war der Asphalt hart - die ersten Baumaschinen angerollt sind, geht es in der nächsten Zeit verstärkt darum, die Gemeinde weiterzuentwickeln und den Erhalt des Altortes mit einer weiteren Ausweisung von Neubauflächen in Einklang zu bringen.

Viele private Investoren haben ältere Häuser im Ortsbereich saniert. Dabei wurde von der Gemeinde und den Genehmigungsbehörden bei der Gestaltung der Gebäude sowohl auf optische als auch energetische und wirtschaftliche Aspekte der Bauherren Rücksicht genommen. Auch die Gemeinde hat mit der Übernahme des Pfarrhauses und der damit verbundenen Einrichtung einer Kinderkrippe einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung alter Bausubstanz und Belebung der Ortsmitte geleistet.

In Zusammenarbeit mit einem qualifizierten Planungsbüro soll Sand sein Gesicht weiter entwickeln und dabei die Bedürfnisse der derzeitigen und künftigen Generation berücksichtigen. Kontakte zu Büros habe ich zu Beginn des Jahres aufgenommen. Der Gemeinderat wird zu gegebener Zeit einen geeigneten Planer bestellen.

Ein Aspekt, der dabei besonders berücksichtigt werden soll, ist die Lebens- und Wohnsituation unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Mit den Trägern von Pflegeeinrichtungen habe ich mich in Verbindung gesetzt, um konkrete Projekte für unsere Gemeinde zu entwickeln. Nachdem die Arbeiterwohlfahrt (AWO) und Caritas zunächst ihre Einrichtungen in Knetzgau und Zeil etablieren wollten und dies auch erreicht haben, stehen sie Gesprächen mit der Gemeinde Sand nun aufgeschlossener gegenüber. Es wurden auch schon Besprechungstermine vereinbart; einer davon fällt sogar auf den Aschermittwoch. Von einem Gesprächsteilnehmer wurde eigens nachgefragt, ob ein solcher Termin in einer Faschingshochburg wie in Sand geht. Ich habe geantwortet: „Selbst in Sand ist an Aschermittwoch alles vorbei“.

Auch wenn der Fasching in diesem Jahr so denkbar kurz ist - kaum ist der Christbaum abgehängt, geht es schon mit den Faschingsveranstaltungen los - so wünsche ich uns allen einige schöne närrische Tage, prachtvolles Wetter beim Faschingsumzug und viel Spaß beim Faschingstreiben in den Gaststätten und Vereinsheimen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr

Bernhard Ruß
1. Bürgermeister