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Kurze Notizen aus der Bürgerversammlung

Die Einwohnerzahl von Sand bezifferte Bürgermeister Ruß auf aktuell 3127 Bürgerinnen und Bürger mit steigender Tendenz. Im laufenden Jahr 2017 habe es bereits 35 Geburten gegeben.

Wie Bürgermeister Bernhard Ruß bekanntgab ist der „Kreisel“ in der Knetzgauer Straße fertiggestellt. Nach ein paar Nacharbeiten könne der Verkehr wieder frei fließen.
Auf die Erschließung des Neubaugebietes „Untere Länge“ eingehend, führte Bürgermeister Ruß aus, dass die drei Bauabschnitte zeitgerecht abgeschlossen wurden. Sein Dank galt den bauausführenden Firmen.

Die Bauarbeiten bezüglich eines barrierefreien Zugangs zu den Räumlichkeiten im Rathaus sind in vollem Gange. Bis Weihnachten soll der Aufzug zu den oberen Stockwerken genutzt werden können. Darüber hinaus müssten die Räumlichkeiten in der Gemeindeverwaltung in den nächsten Jahren modernisiert werden.

Zu aktuellen Vorhaben zählte Bürgermeister Ruß unter anderem den Kauf und die Umgestaltung des früheren Pfarrhauses zur Kinderkrippe. Der Kaufvertrag sei beim Notar beurkundet worden. Kleinere vertragliche Angelegenheiten seien allerdings noch zu erledigen. Anhand von Plänen zeigte Ruß die vorgesehenen Um- und Erweiterungsbaumaßnahmen der künftigen Kinderkrippen im und am ehemaligen Pfarrhaus auf.

Dass die Gemeinde Sand als moderne Wohngemeinde bei jungen Leuten beliebt ist, dazu trägt unter anderem auch das Vorhandensein von Kinderkrippen, Kindergartenplätzen und offener und gebundener Ganztagesschule bei. Früher gingen die Kinder erst mit drei Jahren in den Kindergarten. Heutzutage werden viele Kinder schon im Alter von unter einem Jahr in die Kinderkrippe gebracht. Das erfordere laut Bürgermeister Ruß allerdings auch einen höheren Aufwand an Raum- und Personalbedarf. Der jährliche Zuschussbedarf für Schule und Kindergarten sei in den letzten zehn Jahren von 250.000 auf 430.000 Euro gestiegen.

Das Gemeindehaus war ein weiteres Thema, auf das Bürgermeister Ruß einging. Die Rücknahme der Verkaufsabsicht hänge damit zusammen, dass man der staatlichen Förderung zur Schaffung von Wohnraum für anerkannte Asylbewerber und sozial schwachem Personenkreis nachkommen wolle. Ob eine Renovierung des Gemeindehauses oder ein Abriss und Neubau der bessere Weg sei, müsse noch abgeklärt werden.

Auch den Leitgedanken „Tagespflege“ sprach Bürgermeister Ruß an. Das Problem liege darin, ein geeignetes Grundstück und einen seriösen Träger als Betreiber dafür zu finden.

Unter Punkt „Verschiedenes“ ging Bürgermeister Ruß auf die Vorschläge der Bürgerin Ruth Ullrich ein. Demnach sollten die Bepflanzungen vor den Ehrengräbern im Friedhof aufgelassen werden, sodass vor den Grabmälern nur noch Rasenfläche vorhanden ist. Des weiterem sollten die Grabflächen der Erdurnengräber auf das Maß 50 x 50 Zentimeter vergrößert werden.

Als Ausblick stellte Bürgermeister Ruß den Flächennutzungsplan vor mit den daraus erkennbaren Möglichkeiten zur weiteren Schaffung von Neubaugebieten. Eine der möglichen Varianten wäre, die im Anschluss an das bestehende Neubaugebiet „Pfarrsetz“ in Richtung Limbach zu schaffen.

Karl Löser, der zusammen mit seiner Familie sowie der Familie Seifert und anderen Personen, die vier in Sand untergebrachten Asylbewerberfamilien betreut, stellte in einem kurzen Vortrag die wichtigsten Aufgaben und Hilfen heraus. Solange die Asylbewerber hier sind brauchten sie Hilfe zur Selbsthilfe. Nach seiner Meinung wäre es gut, wenn weitere Personen dabei mithelfen könnten. Auch die Vereine forderte er dazu auf, die Asylbewerber, besonders deren Kinder, an ihren Sportmöglichkeiten teilnehmen zu lassen und so einen Beitrag zur Integration zu leisten.

Wortmeldungen oder Wünsche und sonstige Anträge der anwesenden Mitbürgerinnen und Mitbürger gab es in der Bürgerversammlung in Sand nicht.