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Soll Spielplatz „Lerchenweg“ verkauft werden?

Zur Bürgerversammlung in Sand hatte Detlef Weinhold, stellvertretender Vorsitzender der Freien Sander Bürger, den Antrag gestellt, den Spielplatz an der Ecke Lerchenweg/ Lindenweg aufzulösen und den Platz als Bauplatz zu verkaufen. Mit dem Erlös daraus sollen die anderen Spielplätze in Sand mit weiteren, modernen Spielgeräten aufgewertet werden.

Als Begründung gab Detlef Weinhold unter anderem an, dass der kleine Spielplatz ohnehin nur wenig genutzt wird, sich in einem schlechten Zustand befinde und die anderen Spielplätze jeweils in kurzen Entfernungen erreichbar seien.

Wie Bürgermeister Bernhard Ruß dazu ausführte, unterhalte die Gemeinde Sand derzeit fünf Spielplätze mit je nach Alter der Kinder unterschiedlichen Ausstattungen. Auf dem Spielplatz „Lerchenweg“, der eher für Kleinkinder gedacht ist, sind nur einfachere Spielgeräte vorhanden. Doch werde dieser, ebenso wie die anderen, durch die Gemeinde gepflegt.
Der Bürgermeister hielt weiter fest, dass der Antrag von Detlef Weinhold klar formuliert ist und nach einer entsprechenden Bewertung in der Bürgerversammlung innerhalb der nächsten drei Monate zur Entscheidung an den Gemeinderat weitergeleitet werden müsse.

Otto Schmitt, unmittelbarer Nachbar des Spielplatzes Lerchenweg, führte aus, dass er im Grunde genommen nichts gegen eine Umwandlung des Spielplatzes in einen Bauplatz hätte, denn „dann habe ich weniger Arbeit mit dem herabfallenden Laub“. Doch insgesamt plädierte er für die Beibehaltung des Spielplatzes, denn es gebe viele junge Familien, die mit ihren kleineren Kindern den Spielplatz nutzen.

Ernst Albert sprach sich dafür aus, den Platz als Bauland zu nutzen und die auf dem Spielplatz „Lerchenweg“ vorhandenen Spielgeräte auf den in der Nähe befindlichen Spielplatz “Am Dornbusch“ zu verlagern. Dort allerdings sollte ein neuer Eingangsbereich geschaffen werden.
Als Antragsteller wiederholte Detlef Weinhold in der Bürgerversammlung seine Forderung, den Erlös aus dem Verkauf des Spielplatzes „Lerchenweg“ als künftigen Bauplatz grundsätzlich für die Aufwertung der anderen Spielplätze mit modernen, zeitgerechten Spielgeräten zu verwenden.
Bürgermeister Ruß hielt abschließend fest, dass sich der Gemeinderat mit der Thematik befassen werde.