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Sand beteiligt sich an der „Aufwertung der Wanderwege“

Die Gemeinde Sand wird sich am Projekt „Aufwertung der Wanderwege“ im nördlichen Steigerwald im Bereich der 5-Sterne-Gemeinde beteiligen. Diesen einstimmigen Beschluss fasste der Gemeinderat unter Vorsitz von Bürgermeister Bernhard Ruß in seiner Sitzung am Dienstag.
Udo Rhein, der Wanderwart der Gemeinde Sand, erläuterte in der Sitzung den Ratsmitgliedern das von den Wanderwarten der Fünf-Sterne-Gemeinden Oberaurach, Rauhenebrach, Eltmann, Knetzgau und Sand und unter Trägerschaft der Gemeinde Rauenebrach ins Auge gefasste Projekt. Danach soll ein neues Wanderwegekonzept erstellt und die Wanderwege im nördlichen Steigerwald den heutigen Qualitätskriterien angepasst werden.
Wie Udo Rhein dem Sander Gemeinderat erläuterte, seien die Wanderwege im hiesigen Bereich des Steigerwaldes nicht mehr zeitgerecht ausgeschildert. Es gebe unterschiedliche und veralterte Beschilderungen. Die bisher dazu verwendeten Holzschildchen würden verwittern und oft abfallen. Darüber hinaus sind Ruhebänke marode und oft fehle es an einer einheitlichen gebietsübergreifenden Beschilderung der Wanderwege.
Aus diesen Gründen hätten sich die Wanderwarte der 5-Sterne-Gemeinde an die Arbeit gemacht und ein neues Konzept für die Wanderwege in ihrem Bereich ausgearbeitet. Neben der qualitativen Aufwertung der Wanderwege und neuer einheitlicher, gut lesbarer Beschilderung soll auch eine digitale Darstellung der Wege erfolgen, die u.a. per QR-Code abrufbar sein wird. Eine Broschüre wird die Wanderer über die Highlights in der Region informieren. Darüber hinaus sollen an geeigneten Stellen neue Ruhebänke aufgestellt werden In den ins Auge gefassten Neuerungen sah Udo Rhein unter anderem eine wesentliche Aufwertung der hiesigen Fremdenverkehrsregion.
Für die Kostenkalkulation wurde von den Wanderwarten unter der Leitung von Udo Rhein eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Wanderwege und deren Ausstattung vorgenommen.
Nach den Ausführungen von Rhein würden die kalkulierten Kosten des geplanten Projektes bei 253.371,- € netto bzw. 295.564,- € brutto liegen. Man erwarte dazu einen 50-prozentige Zuschuss aus dem Naturpark-Förderprogramm. Die übrigen Kosten sollen je nach Einwohnern, der baulichen Ausführung sowie nach Kilometer Wegstrecke je Kommune anteilig auf die 5-Sterne-Gemeinden umgelegt werden. Das entspreche in etwa einer Kostenbeteiligung von ca. 29.600 € pro Gemeinde.
Geplant ist die Umsetzung des Projekts auf mindestens zwei Jahre auszulegen.
Neben der Gemeinde Rauhenebrach, die ihre Beteiligung an dem Konzept „Aufwertung der Wanderwege“ bereits zugestimmt hat, fasste nun auch der Gemeinderat Sand den einstimmigen Beschluss seine Teilnahme daran zu erklären.