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Bürgermeister Ruß informierte den Gemeinderat

In der Gemeinderatssitzung am Dienstag informierte Bürgermeister Bernhard Ruß das Ratsgremium über einige Maßnahmen, die früher oder später zur weiteren Behandlung den Sander Gemeinderat beschäftigen werden.
Wie Bürgermeister Ruß mitteilte, habe er laut Auftrag durch den Gemeinderat mit der Unterfränkische Überlandzentrale (ÜZ) über die Erdverkabelung der 20 kV-Leitung vom Campingplatz bis zum Wertstoffhof verhandelt. Mit Schreiben vom 20. Juli habe die ÜZ in Aussicht gestellt, dass bei Bedarf die 20 kV-Leitung in den kommenden Jahren in die Erde verlegt werden kann. Dies soll in Abstimmung mit einer möglichen Erweiterung der Firma PID erfolgen. Diese Aussage stelle ein akzeptables Zwischenergebnis dar, so Ruß.

Der Bürgermeister informierte desweiterem darüber, dass der Wasserzweckverband der Knetzgau-Sand-Wonfurt-Gruppe, die Hauptwasserleitung von Limbach nach Knetzgau, die durch Sander Wohngebiet läuft, verlegen will. Die Leitung war in den 1960er Jahren errichtet worden, als der südliche Teil der Gemeinde Sand noch Ackerland war. Die Maßnahme soll noch in diesem Jahr ausgeschrieben werden. Mit dem Baubeginn kann allerdings erst im nächsten Jahr begonnen werden. Bernhard Ruß weiter: „Untersucht wurden verschiedene Trassenverläufe. Aus Sicht der Gemeinde Sand wäre ein Verlauf entlang des Waldrandes wünschenswert gewesen. Dieser scheidet jedoch aus technischen Gründen aus“.

Durch die jetzt geplante Trassenänderung entlang des Stückäcker-Weges müssten mit den betroffenen Landwirten Grundstücksverhandlungen bezüglich Grunddienstbarkeiten geführt werden. Der 1. Verbandsvorsitzende, Bürgermeister Stefan Pauls (Knetzgau) sei beauftragt in Zusammenarbeit mit seinem Stellvertreter, Bürgermeister Bernhard Ruß, mit den betroffenen Grundstückseigentümern die Entschädigungssätze für die notwendigen Grunddienstbarkeiten festzulegen.

Zu den geplanten Kinderkrippen im ehemaligen Pfarrhaus informierte Bürgermeister Ruß den Gemeinderat anhand von Planungsentwürfen, die auch bereits im Bauausschuss diskutiert worden sind. Im Einzelnen stellte das Gemeindeoberhaupt das erforderliche Raum- und Grundkonzept vor. Bürgermeister Ruß stellte dazu fest, dass der Planentwurf sehr ansprechend sei.

Zur Information des Gemeinderates diente auch folgende Mitteilung des Bürgermeisters. Er sei darauf angesprochen worden, ob man für die in Sand untergebrachten afghanischen Familien möglicherweise Kleingärten zur Verfügung stellen könnte. Das würde der weiteren Integration der Emigranten dienen. Eine Möglichkeit, entsprechende Kleingärten anzulegen, sah Bürgermeister durch den Umbruch der derzeit ungenutzten Wiese östlich des Sozialgebäudes der Kleingärtenanlage Richtung Zeiler Straße.