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Anna-Lena Gottschalk ist die 7. Sander Weinprinzessin

Anna-Lena Gottschalk ist die neue Sander Weinprinzessin. Die Krone setzte ihr ihre Vorgängerin Elisabeth Goger auf, die vor einigen Wochen zur Prinzessin des Abt-Degen-Weintals gekrönt wurde

Im Rahmen eines großen Festabends gab Elisabeth Goger die Krone nach ihrem Amtsjahr an Anna-Lena weiter. Elisabeth Goger bleibt aber Majestät – sie wurde vor wenigen Wochen zur Weinprinzessin des Abt-Degen-Weintals gekrönt, so dass die Weinbaugemeinde Sand nun zwei gekrönte Häupter in ihren Mauern hat.
Viele Sander, sage und schreibe 39 Weinprinzessinnen und sonstige Majestäten von der Garten- bis zur Weißwurstkönigin und dem Bierprinzen, Weinbaupräsident Artur Steinmann, Landrat Wilhelm Schneider, Bürgermeister Bernhard Ruß und auch Zeils Bürgermeister Thomas Stadelmann als Vorsitzender des Abt-Degen-Weintals kamen zur Weitergabe der Prinzessinnen-Ehre in den Saal des Weinguts Goger.
Die ehemalige fränkische Weinkönigin Marion Wunderlich moderierte den Abend, denn die Begegnung mit ihr war bei Elisabeth Goger der Auslöser dafür, sich für das Amt als Weinprinzessin zu interessieren. „Ich hatte damit eigentlich gar nichts am Hut“, erklärte sie im Rückblick. Von allen Rednern des Abends wurde ihr dann jedoch bescheinigt, ganz neue Maßstäbe als Botschafterin des Sander Weines gesetzt zu haben. Charmant und sachkundig habe sie bei vielen regionalen und überregionalen Veranstaltungen den Frankenwein und besonders die Tropfen aus Sand und dem Abt-Degen-Weintal vertreten.
Als besondere Höhepunkte bezeichnete Elisabeth Goger in ihrem Rückblick den G7-Gipfel in Elmau, trotz Autopanne, die Grüne Woche in Berlin und die großen Weingala-Veranstaltungen sowie den Frankenfasching in Veitshöchheim und die Närrische Weinprobe. 110 Termine absolvierte sie in den 405 Tagen ihrer Amtszeit, legte rund 15.000 Kilometer zurück, nebenbei gab sie ihre Bachelor-Arbeit ab und begann ihren Masterstudiengang berufsbegleitend. Viele Menschen, die Familie und Freunde, hätten sie in diesem Amt unterstützt, wofür sie sich herzlich bedankte.
Besonders bereichernd habe sie auch die Gemeinschaft innerhalb der fränkischen Weinprinzessinnen erlebt, betonte Elisabeth Goger. Diese „fränkische Prinzessinnen-Community“ sei auch etwas ganz Besonderes, erklärte Weinbaupräsident Steinmann, so etwas finde man in keiner anderen Weinregion.
Er wie auch Bürgermeister Bernhard Ruß und Thomas Stadelmann betonten, welche Entwicklung die örtlichen Weine und das Abt-Degen-Weintal als regionaler Zusammenschluss gemacht hätten.
In den vergangenen Wochen wurde Elisabeth Goger schon von Anna-Lena Gottschalk begleitet, die sich herzlich für die gute Einarbeitung bedankte. Wie gut sie vorbereitet ist, zeigte sie gleich nach der feierlichen Umkrönung auf dem Korb-Thron mit einer geschliffenen, charmanten Ansprache. „Wir müssen uns noch aneinander gewöhnen“, kommentierte sie das etwas rutschende Krönchen schlagfertig, bevor sie ihrer Vorgängerin das Dankeschön-Geschenk des Sander Weinfest-Orga-Komitees überreichte – mit den besten Wünschen für die Zusammenarbeit als ADW-Prinzessin.
Die 20jährige Anna-Lena ist im Sander Weingut Gottschalk aufgewachsen und hat dort von Klein an die Arbeit im Weinberg und den Ausbau des Weines miterlebt. Seit Herbst studiert die 20jährige in Würzburg, am Wochenende ist sie aber immer in Sand und unterstützt ihre Familie beim Service in der Gastronomie. Das wird jetzt für die Verpflichtungen als Weinprinzessin etwas zurückstehen müssen, doch das ist für eine Weinprinzessin natürlich Ehrensache.
Als Prinzessinnen-Wein stellte sie einen weißen Burgunder von 2016 vor, der bei den Gästen großen Anklang fand. Artur Steinmann sagte dazu nur: „ein Traum“. Nur 2,5 Prozent der fränkischen Weinbaufläche seien mit weißem Burgunder bestockt, so Anna-Lena, die sich mehr von dieser Sorte wünscht, denn „ er schmeckt ein bisschen nach daheim“.
Weinbaupräsident Artur Steinmann lobte die Akteure im Abt-Degen-Weintal für ihre hervorragende Zusammenarbeit und ihren hohen Qualitätsanspruch sowohl beim Wein als auch bei den Gastgeber-Qualitäten. „Sand gehört ganz unbestritten zu den außergewöhnlichen Weindörfern in Franken“, erklärte er. Allen anwesenden Majestäten, einige von ihnen waren im Doppel unterwegs, weil gerade im Umkrönung anstand, ermutigte er, sich auch der Wahl zur fränkischen Weinkönigin zu stellen. Elisabeth Goger sei ein gutes Beispiel. Erst ganz ohne Interesse, „dann Prinzessin in Sand, jetzt Prinzessin des Abt-Degen-Weintals und dann .. und dann…“ sinnierte er. Der Weinbauverband unterstütze alle Weinprinzessinnen aktiv und nach besten Kräften, sagte er Anna-Lena Gottschalk zu, die dann viele Glückwünsche entgegennehmen konnte.