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Plan der Steigerwaldstraße



Große Lösung für die Steigerwaldstraße

Die Würfel sind gefallen. Nach eingehender Diskussion in der Bürgerversammlung und intensiven Gesprächen mit den Anwohnern der Steigerwaldstraße hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 18. November beschlossen, die Steigerwaldstraße nach der sog. „Großen Lösung“ auszubauen. Damit wird die Straße an die Bedürfnisse des ruhenden und fließenden Verkehrs sowie der Fußgänger für heutige und künftige Zeiten angepasst. Die „Kleine Lösung“ hätte lediglich die Wiederherstellung der .der Straße mit dem derzeitigen Verlauf bedeutet.
Wie Ingenieur Hugo Barthel vom Ingenieurbüro ProTerra plausibel darlegte, hätte es keinen Sinn gemacht, die vor rund 40 Jahren gebaute Steigerwaldstraße nach den Arbeiten im Unterbau als Fleckerlteppich wieder herzustellen. Denn neben einem neuen Kanal wird in der Straße auch die Wasserleitung neu verlegt. Ausgehend von dem rund drei Meter breiten Graben in der Mitte der Straße müssen zusätzlich noch die Querungen für die jeweiligen Hausanschlüsse zu den einzelnen Grundstücken verlegt werden, so dass am Ende von der ohnehin ramponierten Straße nicht mehr viel übrig geblieben wäre. Der Gemeinderat hat sich einstimmig für die große Lösung entschieden.
 
Der Plan hängt im Informationskasten vor dem Rathaus aus.
Größere Diskussionen mit den Anwohnern und im Gemeinderat hat die Frage aufgeworfen, inwieweit die Anwohner zu den Kosten herangezogen werden müssen. Weil das Ausbaubeitragsrecht eine sehr komplizierte Materie ist, sind ein paar grundlegende Sätze erforderlich.
Die Gemeinde ist verpflichtet, im Rahmen der kommunalen Haushaltsführung ihr zustehende Gelder einzuheben. Die rechtliche Grundlage dafür ist nicht neu: Die Satzung für die Erhebung von Ausbaubeiträgen hat die Gemeinde bereits 1977 erlassen; im Mai 2009 wurde sie aktualisiert.
Die Satzung kommt allerdings erst jetzt zur Anwendung, weil zum ersten Mal in der Geschichte der Gemeinde ausgebaute Straßen erneuert werden müssen. (Bsp. Kirchplatz, Maingasse und im nächsten Jahr auch die Steigerwaldstraße). Und deshalb kommt es teilweise auch zu Irritationen. Noch dazu, weil ja die Möglichkeit besteht, in ganz besonderen Fällen eine Sondersatzung zu erlassen, wie z. B. für den Kirchplatz oder jetzt für die Steigerwaldstraße (die Maingasse wurde nach der regulären Beitragssatzung abgerechnet).
Für die Steigerwaldstraße hat der Gemeinderat folgenden Beschluss gefasst. Auf Antrag wurde über jeden Punkt einzeln abgestimmt:
1. Die Steigerwaldstraße soll von der Hauptstraße bis zur Einmündung Albrecht Söller-Straße neu gestaltet werden. Dabei sollen die vorgelegten Pläne entsprechend der „Großen Lösung“ zur Ausführung kommen (Ergebnis: 16:0)
2. Die Gemeinde erlässt eine Sonderausbaubeitragssatzung für die Steigerwaldstraße (16:0).
3. Die dann umzulegenden Kosten orientieren sich an den nach der Ausbaubeitragssatzung umzulegenden Beträgen für den Standardausbau, sog. „Kleine Lösung“ (11:5)
4. Sobald die tatsächlichen Kosten für den Ausbau der Steigerwaldstraße feststehen, wird die Höhe der Gemeindeanteile in einer Sondersatzung festgelegt (12:4)
Die Kosten für die „Große Lösung“ wurden vom Ingenieurbüro ProTerra auf 470.000 Euro geschätzt, für die „Kleine Lösung“ auf 270.000 Euro.
Der Gemeinderat hat damit folgende Richtung für die Steigerwaldstraße und die Kostenverteilung vorgegeben.
1. Die Mehrkosten für den aufwändigeren Ausbau von 200.000 Euro übernimmt die Gemeinde vollständig.
2. Bei den umzulegenden Kosten orientiert sich die Gemeinde an den Kosten für die Kleine Lösung. Damit ist eine Begrenzung der Kosten für die Anwohner nach oben vorgegeben.
3. Dass der endgültige Prozentsatz, den die Gemeinde übernimmt, erst nach dann festgelegt werden kann, wenn die tatsächlichen Kosten feststehen, schreibt das Ausbaubeitragsrecht vor. Diese Praxis wurde bei der Sondersatzung für den Kirchplatz vom Mai diesen Jahres bereits angewendet.


Die Sander Dorfmitte von der Planung bis zur Fertigstellung



Großer Andrang beim Sander Korb- und Weinmarkt

Besonders am Sonntag herrschte ein dichtes Markttreiben beim Korb- und Weinmarkt

Beim Sander Korb- und Weinmarkt 2009, der sich diesmal über zwei Tage erstreckte, herrschte ein großer Andrang. Bereits am Samstag war nach der offiziellen Einweihung des neugestalteten Sander Dorfplatzes der Marktbesuch trotz der kühlen und regnerischen Witterung bereits sehr gut. Begünstigt durch das frühlingshafte Wetter  herrschte am Sonntag dann dichtes Gedränge in der Sander Dorfmitte.
Am Samstag ließ sich beim diesjährigen Sander Korb- und Weinmarkt auch der Unterfränkische Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer sehen, der wegen anderer Termine nicht an der offiziellen Einweihung des neuen Dorfplatzes teilnehmen konnte. Er war ebenso wie die übrigen Marktbesucher angetan von dem, wie die einheimische Geschäftswelt und ihre vielen Gäste die neugestaltete Dorfmitte in der Korbmacher- und Winzergemeinde Sand mit Leben erfüllten. Trotz der kühlen Witterung ließ sich vor allem die Jugend und die Junggebliebenen nicht davon abhalten, sich in den Abendstunden von der Musikband „Haeven“ in Stimmung bringen zu lassen.
Nach dem Einzug der Winzer und Geschäftsleute zu den Klängen des Blasorchesters und begleitet von den Kindergartenkindern herrschte am Sonntag auf dem „Sander Marktplatz“ bis in die Abendstunden hinein ein dichter Besucherandrang. Die Korbhändler und Winzer freuten sich über einen regen Marktverlauf und die Besucher über so manches Schnäppchen bei den in vielen Variationen angebotenen Korbwaren und Sander Eigenbau-Weine. Auch die übrige Geschäftswelt, die Sander Betriebe hatten zusätzlich zu einen „Tag der offenen Tür“ eingeladen, zeigte sich sehr zufrieden.
Für das leibliche Wohl der Besucher war ebenfalls bestens gesorgt, denn von der Bratwurst über Flammkuchen und Pizza bis hin zum „Original Sander Käsekuchen“, vom Fischbrötchen bis zum fränkischen Sauerbraten und anderen Schmankerln konnte man aus vielen Angeboten wählen. Dazu passte natürlich der gute Sander Eigenbau-Wein, der ebenfalls in vielen Geschmacksrichtungen vom Qualitätswein über Kabinettweine bis hin zur Beerenauslese angeboten wurde. Die Weine in den Farben weiß, rot und rosé wurden von den Besuchern verköstigt und für ausgezeichnet befunden.
Auch das Schau-Publikum kam nicht zu kurz, denn zu sehen gab es vieles. Besonderes Interesse fand die Korbmacherwerkstatt, in der Sander Korbmacher das Korbflechten vorführten.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der Korb- und Weinmarkt 2009 sowohl für die Anbieter als auch für die Besucher aus der näheren und weiteren Umgebung einmal mehr ein voller Erfolg war.



Umgestaltung der Sander Ortsmitte

Ausgangssituation

Kirchplatz vor der Umgestaltung

Die Ortskerne sind die optische und funktionale Mitte einer Gemeinde. Ihre Attraktivität ist entscheidend dafür, dass sich Ladengeschäfte, Arztpraxen, Apotheken, Banken dort halten können und auch das Wohnen seinen Reiz behält. Gerade in Zeiten des demografischen Wandels mit dem damit verbundenen Leerstand von Gebäuden gilt es, rechtzeitig Akzente zu setzen, um negativen Auswirkungen rechtzeitig entgegen zu wirken.

Die Gemeinde Sand a, Main hat seit Mitte der 90erJahre mit der Erschließung der Neubaugebiete Pfarrsetz und Untere Länge, dem Neubau eines Kindergartens, der Generalsanierung der Schule, der Erweiterung des Sportgeländes und dem Neubau einer Gemeinschaftskläranlage viel für den Ausbau der Infrastruktur und die Steigerung der Attraktivität als Wohngemeinde unternommen. Viel Geld wurde dafür in die Hand genommen. 1997 lag der Schuldenstand der Gemeinde bei 2.473.469 Euro. Das waren umgerechnet 909 € pro Einwohner. In den darauffolgenden Jahren wurden die Verbindlichkeiten sukzessive abgebaut, so dass eine weitere große Herausforderung, die Umgestaltung der Ortsmitte, angegangen werden konnte.

Der in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts angelegte Kirchplatz zeigte im Laufe der Jahre zunehmende Abnutzungserscheinungen. Der Belag war völlig verbraucht. Vor einer Neugestaltung der Oberfläche musste jedoch erst der Untergrund mit dem hydraulisch überlasteten Kanalnetz in Ordnung gebracht werden. Eine der Maßnahmen dazu war der Bau eines Entlastungskanals quer über den Kirchplatz und durch die Maingasse. Diese Arbeiten wurden im Sommer 2007 ausgeführt. Im Anschluss daran konnte mit dem Umbau der Sander Ortsmitte begonnen werden.

Zunächst war nur eine Sanierung des Umfeldes der Kirche und des Rathauses angedacht. Im Zuge der Planung und dank der finanziellen Unterstützung des Freistaates Bayern wurde der Umfang um den Bereich an der Kreuzung sowie um die Maingasse mit einem Teil der Seestraße erweitert. Auch eine Fläche zwischen Rathaus und Sparkasse wurde noch mit aufgenommen. Mit der Neugestaltung des Umfeldes des Dorfkreuzes südlich der Hauptstraße in diesem Jahr und der Sanierung der Zeiler Straße in einigen Jahren ist die Erneuerung der Ortsmitte komplett. Der Ortskern von Sand ist nach Abschluss der Bauarbeiten optisch und funktional auf der Höhe der Zeit. 

Grundidee: Tradition und Fortschritt

Beginn der Bauarbeiten am Kirchplatz

Um die Herausforderung, die Überplanung einer über 1 Hektar großen Fläche in der Mitte des Ortes bestehen zu können, bedurfte es eines versierten Planungsbüros. Der Gemeinderat hat dem Architekturbüro Resch & Stiefler (Bayreuth) sein Vertrauen ausgesprochen und mit Beschluss vom 14.3.2006 mit der Planung beauftragt. In Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro ProTerra (Knetzgau-Zell), das die Ausführungsplanung und die Bauleitung innehatte, wurden aus Ideen Pläne und aus Plänen gestaltete Flächen.

Ziel der Neugestaltung war es, in Besinnung auf die traditionellen Wurzeln der Gemeinde – Wasser, Wein und Korbmacherei – gestalterische Elemente zu entwickeln, die den Charakter des Platzes bestimmen. Gleichzeitig soll der Platz ein Ort des Verweilens und der Kommunikation werden.

Um das ehrgeizige Ziel umsetzen zu können, haben Viele mitgewirkt. Der Architekt, der Anstöße gegeben und die Anregungen planerisch umgesetzt hat, die Bürger, die in Arbeitsgruppen, Versammlungen und spontanen Äußerungen während der Bauphase noch Einfluss auf die Gestaltung genommen haben, die FH Coburg, die Ideen entwickelt hat, die Regierung von Unterfranken, die nicht nur Zuschüsse, sondern auch viele gute Ratschläge gegeben hat, das Ingenieurbüro, das die Ausführungsplanung erstellt und die Ausführung überwacht hat und schließlich die Handwerker und Künstler, die im wahrsten Sinne des Wortes Hand angelegt haben.

Bürger waren immer eingebunden

Vorstellung des Planes in der Bürgerversammlung

Von Beginn an waren die Bürger in das Projekt mit einbezogen. Im Mai 2006 wurde mit dem Abschluss der Verträge mit den Büros RSP und ProTerra offiziell mit den Vorbereitungen für die Umgestaltung begonnen. Gleichzeitig richtete der Gemeinderat Arbeitsgruppen zu den Themen „Stellplätze  und Verkehrslenkung“, „Umfeld Kirche“ sowie „Aufenthaltsbereich Kirchplatz und Zeiler Straße“ ein, in denen Bürger und die Vertreter verschiedener Institutionen mitwirken konnten.

Bereits am 21. Juni 2006 trafen sich die Vertreter dieser Arbeitsgruppen, um ihrer Vorstellung zu formulieren. Architekt Schmitz-Klopf arbeitete die Ergebnis in einen ersten  Planungsentwurf ein, der in der Bürgerversammlung am 19. Juli 2006 der Sander Bevölkerung vorgestellt wurde.

Mit den Anwohnern der Maingasse wurde in zwei Sitzungen im Januar 2007 die Planung erarbeitet. Im gegenseitigen Einvernehmen wurden alle Fragen geklärt. Die Bürger bringen sich auch nach der Fertigstellung beim Anlegen und der Pflege von Flächen mit ein.

In mehreren Bürgerversammlungen – zuletzt am 10. Dezember 2008 – wurden die Bürger über die aktuelle Entwicklung informiert und konnten ihre Meinung einbringen.

Staatliche Förderung

Vertreter der Regierung bei einer Baustellenbesichtigung

Qualität und Umfang der Baumaßnahme hingen sehr stark von der staatlichen Förderung ab. Bereits 1982 hatte die Gemeinde Sand staatliche Mittel beantragt, war aber im Rahmen der Dorferneuerung nicht zum Zuge gekommen. 2001 wurde ein Antrag auf Städtebauförderung gestellt. Dabei wurde die Förderung als eine städtbebauliche Einzelmaßnahme in Aussicht gestellt. Als die Gemeinde Sand 2005 ihre Maßnahme anmeldete, kam jedoch ein ablehnender Bescheid aus Würzburg, weil die staatlichen Mittel stark gekürzt worden waren. Bürgermeister Ruß ließ jedoch nicht locker. Dank seiner guten Kontakte fand er in dem Miltenberger SPD-Abgeordneten und Haushaltsexperten Dr. Heinz Kaiser einen Mitstreiter, der in München die richtigen Türen öffnete, so dass die Regierung in Würzburg im Sommer 2006 grünes Licht bekam und Sand in die Förderung aufgenommen wurde.

Die Zusammenarbeit mit der Regierung in Würzburg war sehr angenehm, nicht nur wegen der Zuschüsse. Die Vertreter der Regierung von Unterfranken brachten viele fachlichen Anregungen mit ein, hatten jedoch auch klare Vorstellungen, was sie unter einer Verbesserung der Qualität verstanden. Für Kommunalpolitiker heißt dies: „Der goldene Zügel des Staates“.

Dank der finanziellen Hilfe des Staates war es jedoch möglich, der Sander Ortsmitte von der Kreuzung über den Kirchplatz und die Maingasse bis hin zur Seestraße eine neues Gesicht zu geben. Die Kosten dafür betrugen rund 1,4 Millionen Euro, davon waren 1,1 Mio. Euro förderfähig. An staatlichen Zuschüssen hat die Gemeinde 610.000 Euro erhalten.

Studentischer Wettbewerb

Preisübergabe im Rathaussaal

Eine der Forderungen der Regierung war es, für den zentralen Bereich des Platzes einen studentischen Wettbewerb auszuloben, um Kreativität und externe Betrachtungsweisen in die Planung mit einfließen zu lassen. Der Wettbewerb wurde von einem Preisgericht entschieden, in dem die Gemeinde Sand – vertreten durch den 1. und 2. Bürgermeister – über zwei Stimmen verfügte, die Fachpreisrichter mit der FH Coburg, der Regierung von Unterfranken und dem Architekten hatten drei Stimmen. In die Beratungen waren Vertreter aller Gemeinderatsfraktionen mit eingebunden.

Beeindruckend an dem Verfahren war, welche Kreativität die jungen Leute entwickelt haben. Manche Ideen waren etwas skurril; aus der Kombination ergaben sich jedoch tragfähige Lösungen.  Die Zusammenarbeit war jedoch sehr angenehm.

Sander Korbmacher bei der Sitzmöbelherstellung im Jugendheim

Ganz besonders bei der Entwicklung der Sitzmöbel wurde berufs- und generationenübergreifend gearbeitet. Der Student Dominik Nastvogel (Anfang 20) aus Kirchaich hat in Kooperation mit dem Sander Schlosser Siegbert Hampel und dem Innovationszentrum Lichtenfels Sitzmöbel entwickelt, die von Sander Korbmacher (um die 70) umgesetzt werden. Allen Beteiligten macht es sehr viel Spaß und sie sind mit Feuereifer bei der Sache.


Künstlerische Elemente

Die Mariensäule an ihrem neuen Standort an der Nordseite der St. Nikolauskirche

Von ihrem Platz hinter den Bäume befreit wurde die Mariensäule. Außerdem wurde sie liebevoll restauriert und der Sternkranz vergoldet. Sie hat nun einen Platz gefunden, der die Säule ins rechte Licht rückt und dem Platz schmückt. Am Ende der Straßenachse der Maingasse ist sie schon von weitem sichtbar.

Als Zitat des zugeschütteten Grabens entlang der Zeiler Straße ist als weiterer Attraktionspunkt ein Wasserlauf herausgearbeitet. Das Wasser symbolisiert zudem einen ehemaligen Haupterwerbszweig der Sander Bürger, die Fischerei. Beginnend an einem sehr zurückhaltend bearbeiteten „Quellstein“ durchzieht den Platz ein Gerinne, gebildet aus einer Stufe und einer „Welle“ aus Granit.

In der Mitte des Wasserlaufs ist in Anlehnung an den Wandel in der Landwirtschaft hin zum Weinbau der Traubenbrunnen errichtet. Der Brunnen, geschaffen von dem Untersteinbacher Künstler Alexander Reinhart, nimmt Raum für sich in Anspruch. Durch die Brauntönung setzt sich der Brunnen zusammen mit dem Quellstein und der Steinmauer zur Kirche hin auch farblich von dem gelblichen Sandstein der Kirche und dem hellen Granitpflaster ab. Nicht nur wegen der imposanten Höhe von 2,5 m und einer Länge von m bei einem Gesamtgewicht von to. Das Werk besticht durch seine Dynamik. Die Weintrauben brechen förmlich aus der Masse Stein heraus. Benetzt aus 13 Ausläufen lädt der Brunnen zum Verweilen ein und schafft Kühle an heißen Tagen. 

In Anlehnung an das früher fast im jedem Haus ausgeübte Korbmacherhandwerk sind in enger Zusammenarbeit mit der FH Coburg, dem Architekten, dem Innovationszentrum Lichtenfels, dem örtlichen Schlosser und Sander Korbmachern absolute Unikate als Sitzmöbel entstanden. In ihrer Großform an eine Fischreuse erinnernd ist eine filigrane Tragkonstruktion entstanden, die mit einer geflochtenen Sitzfläche zum Verweilen einlädt. Verteilt über den Platz werden sie durch ihre Plastizität als gliederndes Element eingesetzt.

Mit neuen, modernen sehr leichten Schirmen, die eine Reminiszenz an die Sander Korbhändler bilden ist vor der Apsis der Kirche die Bushaltestelle überdeckt. Die Bushaltestelle direkt neben der Zeiler Straße kann bis auf wenige zeitliche Einschränkungen zum kurzzeitigen Halten genutzt werden.

Licht und Form

Rathausplatz bei Nacht in der Weihnachtszeit

Neue Wege wurden bei der Beleuchtung beschritten. Mittels moderner LED-Technik werden einzelne Elemente besonders betont ohne besonders aufdringlich zu wirken. Die indirekte Beleuchtung der Kirche hebt die Farbe und Gliederung des Gebäudes hervor. Bei der Mariensäule werden durch Licht und Schattenwirkung Korpus und Elemente der Säule besonders betont. Der vergoldete Strahlenkranz wird durch direktes Anstrahlen besonders betont. Die Lichtpunkte entlang der Sandsteinmauer grenzen den Platz zum Umfeld der Kirche ab. Die unter der Wasseroberfläche im Bachlauf installierten Leuchten erzielen ebenso wie die in Wasserfontänen eingebauten Strahler erzeugen durch die Brechung im Wasser einen besonderen Effekt. Die dominante Platane grenzt den Platz zur Zeiler Straße ab.

Besonders über Weichnachten und im Januar als der Platz schneebedeckt waren, waren die Sander von der Beleuchtung besonders angetan. Die Krippe, der Weihnachtsbaum und der glitzernde Schnee sorgten für eine besondere Atmosphäre. Der örtliche Bauhof unter der Leitung von Vorarbeiter Walter Schreiner werkelte bis einen Tag vor Heiligabend, damit auch die letzte Leuchte installiert war.

Handwerkliche Herausforderung

Pflasterarbeiten am Kirchplatz

Die handwerkliche Umsetzung des Planes erfolgte unter erschwerten Bedingungen. Da um den Platz Häuser und Geschäfte liegen, musste darauf Rücksicht genommen werden. Die arbeiten konnten deshalb nur abschnittsweise erfolgen. In Rekord verdächtiger Zeit wurde dabei von April bis Dezember 2007 ein neuer Kanal in die Maingasse gelegt und die Wasserleitung erneuert und die Maingasse asphaltiert und die Randbereiche gepflastert, zur Seestraße hin ein neuer Platz angelegt und die Seestraße bis zum Altmain erneuert. Besonders die Maingasse mit der geringen Breite stellt sowohl bei den Kanalarbeiten als auch bei den Straßenbauarbeiten höchste Anforderung an die Baufirmen.

Beim Kirchplatz musste am 25. November 2007 auch noch der Besuch von Weihbischof Helmut Bauer bewältigt werden. Da just im Oktober das alte Pflaster herausgerissen wurde, war die Sorge in Sand groß, wie der Bischof in die Kirche kommt. Bei der Visitation konnte der Bischof dann bereits über das neue Pflaster in die Kirche einziehen. „Ich wäre auch über Bretter gelaufen“, hatte der Weihbischof, dem die Sorge mancher Sander zu Ohren gekommen war, Bürgermeister Bernhard Ruß schmunzelnd zugeflüstert.

Auch die Verzögerungen beim studentischen Wettbewerb mussten mit Planung und Ausführung in Einklang gebracht. Die für Dezember 2007 vorgesehen Entscheidung über das Zentrum des Platzes konnte deshalb erst im April 2008 getroffen werden. Bis zum 31.12.2008 musste die Maßnahme aus fördertechnischen Gründen jedoch abgeschlossen sein. Bis auf den Traubenbrunnen, der in der letzten Woche aufgestellt wurde, waren die Arbeiten rechtzeitig fertig.

Ortsmitte aus einem Guss

Die neue Ortsmitte

Die Sander Ortsmitte erstreckt sich von der Kreuzung bis zum Altmain aus einem Guss. Der Dorfbrunnen, der bisher auf dem Kirchplatz stand hat mit seinem neuem Umfeld an einer zentrale Stelle im Ort den Platz so eingenommen als wäre er genau für diesen Bereich geschaffen worden. Es ist sehr bedauerlich, dass der Anfang März verstorbene Sander Steinmetz Ernst Ullrich den Brunnen am neuen Standort nicht mehr gesehen hat. Auf dem Kirchplatz wurden Zonen für die Bushaltestelle und Kurzzeitparker geschaffen. Die Dauerparker finden in 150 Meter Entfernung am Altmain einen ausreichend großen Parkplatz, der in diesem Jahr weiter ausgebaut werden soll. Der überwiegende Teil des Platzes gehört den Fußgängern und bietet Gelegenheit zum Verweilen. Der Wasserlauf quer über den Platz erinnert an den Entwässerungsgraben, der bis in die 60er Jahre den Ort durchquert hat. Der „Träubelesbrunnen“ ist ein optischer Blickfang und lädt zum Planschen ein. Der Platanenhain in der Mitte bietet Schatten für sonnige Tage. Die Sitzgelegenheit, die über den ganzen Platz und entlang der Sandsteinmauer verteilt sind, laden zum Verweilen ein. Für die Radfahrer wurden ausreichend Fahrradbügel aufgestellt.

Der neue Platz trägt dazu bei, dass die Gemeinde Sand ihre Attraktivität als Wohngemeinde  steigert und die Ortsmitte weiter mit Leben gefüllt wird. Von daher war es naheliegend, dass der Abschluss der Umgestaltung der Ortsmitte zusammen mit dem Sander Wein- und Korbmarkt verbunden wird. Denn: Was liegt näher als eine Marktplatz mit einem Markt zu eröffnen.

Zur Feier am Samstag, 28. März 2009 um 14 Uhr wird prominenter Besuch erwartet. Die Bundestagsvizepräsidentin Dr. hc. Susanne Kastner und der bayerische Innenstaatsekretär Dr. Bernd Weiß haben ihr Kommen zugesagt, ebenso die Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär. Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer wird im Laufe des Nachmittags in Sand erwartet. Landrat Handwerker wird die Kreisbevölkerung repräsentieren. Und mit der Fränkischen Weinkönigin hat sich sogar „royaler“ Besuch angesagt.


Eröffnung des umgestalteten Kirchplatzes

Liebe Mitbürgerinnen, Liebe Mitbürger,
der Winter hatte uns in diesem Jahr besonders fest in seinen kalten Armen. Viele Jüngere haben solche Temperaturen erstmals erlebt. Aber die Tage werden länger und die Sonnenstrahlen stärker. Zwar können noch frostige Tage und Nächte kommen, aber die Macht des Winters ist gebannt.

Wenn es wärmer wird, zieht es die Menschen wieder aus ihren Häusern. Die Frühjahrsmärkte und Feste können beginnen.

Den Auftakt machen in diesem Jahr die Sander Gemeinde und ihre Gewerbetreibenden. Am Samstag, 28. März 2009, wird um 14.00 Uhr der Kirchplatz in einem Festakt offiziell seiner Bestimmung übergeben. Die Eröffnungsfeier bildet gleichzeitig den Auftakt für den Sander Korb- und Weinmarkt, der sich in diesem Jahr über zwei Tage erstreckt. Das ausführliche Programm werden wir im nächsten Mitteilungsblatt vorstellen.

Obwohl der Platz schon seit Weihnachten seine Konturen hat erkennen lassen, wird die Abrundung in den nächsten Wochen noch erfolgen. Der Träubelesbrunnen wird aufgestellt, sobald die Frostperiode beendet ist. Dann kann auch der Wasserlauf quer über den Platz in Betrieb genommen werden.

Arbeitsintensiv und zeitaufwändig war die Gestaltung der Sitzmöbel. Die Idee, die Bänke in Form einer Fischreuse mit Weidengeflecht zu erstellen, war zwar schnell geboren, die praktische Umsetzung bedurfte jedoch einiger Zwischenstufen. Schließlich sollen die Bänke nicht nur schön aussehen, sondern bequem und haltbar sein. Die Fachhochschule Coburg hat zusammen mit der Korbmacherschule Lichtenfels und dem Sander Schlosser Siegbert Hampel einen Corpus entwickelt, der formschön und robust ist. Es wurden Modelle mit und ohne Lehne entwickelt. Die Sitzfläche ist mit einer Kunstweide ausgeflochten, die der Naturweide täuschend ähnlich sieht. Ausgeflochten werden die Bänke von Sander Korbmachern. Schließlich sollen die Bänke ein original Sander Produkt werden.

Wenn der Platz komplett fertig ist, wird er ein Treffpunkt für jung und alt und eine echte Ortsmitte.

Für diesen Zweck wird die Zeiler Straße zwischen der Kreuzung (Steigerwaldstraße/Hauptstraße) und Anwesen Zeiler Str. 24 (Gaststätte Theo Schmitt) von Samstag, 28. März, 07.00 Uhr, bis Sonntag, 29. März, 22.00 Uhr, komplett gesperrt. Eine Umleitung wird über die Sandgasse ausgeschildert.


Sander Korbmacher krempeln die Arme hoch

Im Innovationszentrum in Lichtenfels ließen sich die Sander Korbmacher von Dominik Nastvogel (Mitte mit Mütze) den Prototyp für die Sitzbänke auf dem Sander Kirchplatz erläutern. Bürgermeister Bernhard Ruß (dritter von rechts) und sein Stellvertreter Gerhard Zösch (rechts) zeigten sich erfreut über das Engagement der Routiniers.

So langsam nimmt der Kirchplatz in Sand Gestalt an. In Arbeit sind derzeit die künstlerischen Elemente, die das Erscheinungsbild entscheidend abrunden Dazu zählen neben dem „Träubelesbrunnen“ die Sitzbänke, die in Anlehnung an die Sander Tradition – Fischerei und Korbmacherei – gestaltet werden.

Die Sitzbänke sind eine Koproduktion von Architekten, Korbmachern und Schlossern. Für die FH Coburg hat der aus Kirchaich stammende Architekturstudent Dominik Nastvogel in Zusammenarbeit mit dem Innovationszentrum Lichtenfels und dem Schlosser Siegbert Hampel aus Sand einen Protoypen entwickelt, der ab kommender Woche in die „Produktion“ geht. Der metallene Unterbau, der sehr filigran gestaltet ist, erinnert an die Fischreuse, die Sitzfläche an ein Korbgeflecht. Beide Elemente orientieren sich am Sander Gemeindewappen, das einen Fisch und einen Korb beinhaltet.
Nachdem es für die Sander Ehrensache ist, dass die Flechtarbeiten im Ort ausgeführt werden, hat Bürgermeister Bernhard Ruß eine Mannschaft zusammengetrommelt. Gemeinsam mit ihm und dem 2. Bürgermeister Gerhard Zösch besuchten die Korbmacher das Innovationszentrum in Lichtenfels und ließen sich von dessen Leiter Klaus Jakob und Dominik Nastvogel Material und Fertigungsweise erklären. Da für die Korbmöbel, die ungeschützt im Freien stehen, als Sitzauflage keine Naturweide verwendet werden kann, wurde eigens ein Kunststoff entwickelt, der vom Aussehen der Naturweide sehr nahe kommt, jedoch wetterbeständig und robust ist. Die Verarbeitung erfordert deshalb eine etwas andere Arbeitsweise.
Grundgerüste, Aufrichter und Schläge nahmen die Sander Korbmacher sehr genau unter die Lupe. Auch wurde über Muster und Flechttechnik fachkundig diskutiert. „Das packen wir“, war der Tenor der Korbmacher. Ab kommenden Dienstag wird einer der Räume unter der Turnhalle zur Werkstatt umfunktioniert, in der die Korbmacher loslegen.
Interessant war für die Sander Korbmacher eine Führung durch das Innovationszentrum. Dort werden in Zusammenarbeit von Polsterern, Korbmachern, Schreinern und Architekten innovative und hochwertige Produkte entwickelt. Eigens entwickelte Maschinen erleichtern dabei die Vorbereitung des Materials.
„Wir haben über 20 Korbmacher in einer Klasse“, erklärte Jakob. Viele gingen nach der Ausbildung weiter in Richtung Architektur. Das Handwerk bilde die Grundlage für die spätere architektonische und künstlerische Gestaltung. Durch die Kombination mit anderen Materialien und die Zusammenarbeiten mit anderen Handwerkern ergäben sich für die Korbmacher neue Perspektiven. Grundlage sei dafür nach wie vor die traditionelle Flechttechnik.



Sander „Träubelesbrunnen“ nimmt Gestalt an

Seit Monaten voll beschäftigt ist Manfred Reinhart vom gleichnamigen Kunstatelier in Untersteinbach, denn er erhielt den Auftrag, den “Träubelesbrunnen“ künstlerisch zu gestalten, der demnächst den neugestalteten Sander Dorfplatz zieren soll. Inzwischen ist das Kunstwerk soweit gediehen, dass man erahnen kann, wie es einmal aussehen wird. Die aus fünf Steinquader herausgearbeitete liegende Traube mit dem Rebenblatt, die aus zahlreichen Austrittsöffnungen von fließenden Wasser übersprudelt wird, soll auf die Weinbaugemeinde Sand hinweisen. Einen Bezug zur Korbmacherei werden auf dem neuen Dorfplatz die geflochtenen Sitzmöbel herstellen.
Zwar ist Kunstbildhauer Manfred Reinhart, der auch den wunderbaren Marktplatzbrunnen in Gerolzhofen schuf, durch den langanhaltenden Winter mit den Arbeiten am „Träubelsbrunnen“ etwas in Zeitnot geraten, doch bis zur offiziellen Einweihung Ende März soll das Kunstwerk  den neugestalteten Sander Dorfplatzes schmücken



Nur Träubelesbrunnen und Sitzbänke fehlen noch

Zum Jahresende 2008 wurden auf dem Kirchplatz noch einige Restarbeiten erledigt, so dass der Kirchplatz nahezu fertig gestellt ist. Es fehlen noch der Träubelesbrunnen und die Sitzbänke, die rechtzeitig zur feierlichen Eröffnung am 28. März 2009 aufgestellt werden sollen. Der Brunnen ist nahezu fertig, von den Sitzbänken wurde der erste Prototyp von Studenten der FH Coburg in Verbindung mit dem Innovationszentrum Lichtenfels und dem Sander Schlosser Siegbert Hampel entwickelt.

Nachdem der bisherige Christbaum wegen der Neugestaltung des Platzes gefällt werden musste, ziert in diesem Jahr erstmals ein Christbaum aus einem heimischen Garten (gestiftet von Franz Klauer) erstmals das Ortszentrum.

Abgeschlossen sind die Arbeiten am Dorfbrunnen an der Kreuzung, Der Brunnen, der zuvor auf dem Kirchplatz stand, passt ich hervorragend in das neu geschaffene Umfeld ein.

Die nachfolgenden Bilder geben einen Eindruck von der neu gestalteten Sander Ortsmitte.



Sander Kirchplatz nimmt Gestalt an

Bei der Vorort-Besichtigung der Baustelle Kirchplatz erläuterten Städtebauplaner Dipl-Ing. Joachim Schmitz-Klopf (mit dem Rücken zur Kamera) und Bürgermeister Bernhard Ruß (6. von rechts) den Ratsmitgliedern die Standorte der Gestaltungselemente für die neugestaltete Sander Dorfmitte.
Bei der Vorort-Besichtigung der Baustelle Kirchplatz erläuterten Städtebauplaner Dipl-Ing. Joachim Schmitz-Klopf (mit dem Rücken zur Kamera) und Bürgermeister Bernhard Ruß (6. von rechts) den Ratsmitgliedern die Standorte der Gestaltungselemente für die neugestaltete Sander Dorfmitte.

Unter Vorsitz von Bürgermeister Bernhard Ruß befasste sich der Gemeinderat mit der weiteren Gestaltung des Sander Kirchplatzes. Dazu gab Städtebauplaner Dipl.-Ing. Joachim Schmitz-Klopf (Bayreuth) während der Gemeinderatssitzung weitere Auskünfte. Die Pflasterarbeiten  südlich der Kirche sowie der behindertengerechte Zugang zur Kirche sind bereits abgeschlossen und die Treppenanlage am Hauptportal der Kirche wurde ebenfalls bereits neu gestaltet und mit zwei Bäumen (Säuleneichen) eingeflankt. Nach fast abgeschlossener Fertigstellung der Nordseite des Kirchplatzes auf der Rathausseite einschließlich der Zufahrt von der Zeiler Straße zum Kirchplatz sind derzeit die Bauarbeiten zur Neugestaltung des Sander Dorfplatzes bis hin zur St. Nikolauskirche im vollen Gange. Bei einer Vorort-Besichtigung informierten Bürgermeister Bernhard Ruß und Dipl.-Ing. Joachim Schmitz-Klopf  die Ratsmitglieder über die weitere Ausgestaltung der freien Fläche. So konnten sich die Gemeinderäte insgesamt eine Vorstellung davon machen, wie der Wasserlauf aussehen wird, der von der Sakristei mit Unterbrechung durch die Einfahrtsstraße bis vor das Rathaus führen wird und hier in einer „Wasserschnecke“ endet.  Ebenso wurde der Standort und das Aussehen der Bus-Pavillons erläutert und wo der neue „Träubeles“-Brunnen, der immerhin ca. 1,80 x 4 Meter groß werden soll, aufgestellt wird. Die Mariensäule erhält ihren neuen Standort in der Sichtachse zur Maingasse. Als markanter Punkt wird an der Einfahrt zum Kirchplatz ein bereits 40 Jahre alter, großer Baum zur Geltung kommen.

Neu in der Gestaltung des Sander Dorfplatzes ist, dass auf dem freien Platz gegenüber der Sparkasse ein besonderer Grün-Bereich, ein zirka 8 x 4 Meter großer Hain mit schattenspendenden Plantanen-Bäumen integriert werden soll, der entgegen der Pflasterung mit einen wassergebunden Bodenbelag versehen werden soll. In diesem Hain wird dann auch eine Trinkwassersäule untergebracht. Weitere Ausstattungselemente wie Sitzgelegenheiten, Fahrrad-Abstellständer und integrierte Beleuchtungseinheiten sowie einiges mehr sollen nach Vorstellungen der Planer den Platz bereichern.
Bürgermeister Bernhard Ruß ließ bei der Ortsbesichtigung anklingen, dass man am Grundkonzept der Neugestaltung der „guten Stube“ von Sand festhalte, man es aber Zug um Zug weiter entwickle, um den Platz als multifunktionales Ensemble zu gestalten, das sinnvoll genutzt und allen Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen zur Verfügung steht.
Bei der Gestaltung des Platanen-„Hain“, besonders was die wassergebundene Bodenoberfläche betraf, kamen aus den Reihen des Ratskollegiums verschiedene und interessante Anregungen. Sie werden in das weitere Planungskonzept einfließen, mit dem sich der Gemeinderat  Sand insgesamt einverstanden zeigte.

Preisgericht empfiehlt "Träubelesbrunnen"

Eine Vorgabe für die Gestaltung des Platzes zwischen Kirche und Rathaus hat das für den studentischen Wettbewerb „Flechtwerk, Wasser und Licht“ vom Gemeinderat eingesetzte Preisgericht in seiner Sitzung im Sander Rathaus gemacht. Aus den drei Vorschlägen, die von Studenten der FH Coburg unter Berücksichtigung der Anregungen der Bürger vorgelegt wurden, hat sich die Jury für die Variante „Träubelesbrunnen“ entschieden.
Von den Mitgliedern des Preisgerichts wurden außerdem verschiedene Anregungen gegeben, die in den Vorschlag mit eingearbeitet werden sollen, der dem Gemeinderat am 11. März zur Entscheidung vorgelegt wird. Das Preisgericht hat ferner festgestellt, dass der bestehende Brunnen nicht in das neue Konzept passt und deshalb vorgeschlagen, einen anderen Standort außerhalb des Platzes zu suchen. Als bester Platz dafür bietet sich nach wie vor die Kurve im Bereich der Kreuzung neben der Post an.
Die Bauarbeiter haben inzwischen auf dem Kirchplatz wieder ihre Arbeit aufgenommen. Zunächst pflastern sie den Bereich bis zur Maingasse fertig und anschließend den größten Abschnitt bis zur Zeiler Straße. In diesem Bereich wird dann auch der neue Brunnen mit Wasserlauf und der neue Aufenthaltsbereich geschaffen. Die Arbeiten für die neue Treppenanlage am Hauptportal werden erst nach dem Weißen Sonntag aufgenommen, so dass sich für diesen Festtag keine Beeinträchtigungen ergeben. Kleinere Einschränkungen müssen hingegen beim Korb- und Weinmarkt  am 9. März hingenommen werden. Da der Kirchplatz nur bis zur Maingasse zur Verfügung steht,  wird sich das Marktgeschehen in diesem Jahr mehr entlang der Zeiler Straße bis hin zur Schmittsteige erstrecken müssen.

Schöpfer des Dorfbrunnens akzeptiert neuen Standort

Bei einer Besprechung mit dem Sander Bildhauer Ernst Ullrich wurde eine Einigung darüber erzielt, dass der günstiger Standort für den bestehenden Dorfbrunnen nach der Umgestaltung des Kirchplatzes der Kurvenbereich an der Dorfkreuzung ist.

Architekten und Bürgermeister beraten sich mit Steinmetz Ernst Ullrich
Die tollen Tage stehen ins Haus. Und gerade in Sand wird Fasching in der kommenden Woche tüchtig gefeiert. Doch spätestens an Aschermittwoch ist alles vorüber und der Ernst des Lebens beginnt. Darauf bereitet sich auch Sand Bürgermeister Bernhard Ruß vor, von dem bekannt ist, dass er nicht nur im Fasching gerne feiert.

Die Umgestaltung des Kirchplatzes geht in diesem Jahr in die entscheidende Phase. Nachdem im vergangenen Herbst die Straße auf der Nordseite der Kirche und die Maingasse und ein Teil der Seestraße neu gestaltet wurden, sollen nach Fasching die weiteren Arbeiten aufgenommen werden. Die gelungene Aufwertung der Maingasse und des weiteren Umfeldes lassen auch für den Kirchplatz eine deutliche Aufwertung des Platzes erwarten.

Über die Feiertage bestand ausreichend Gelegenheit, die von den Studentinnen der FH Coburg vorgelegten Entwürfe zur Umgestaltung des Kirchplatzes und insbesondere über den neuen „Träubelesbrunnen“ zu diskutieren. Zahlreiche Bürger hatten sich bereits in der Bürgerversammlung informiert. Auch im Amtskasten der Gemeinde können die neuen Entwürfe besichtigt werden. Darüber hinaus steht ein Modell mit den verschiedenen Alternativen im Rathaus, das von mir oder Mitarbeitern der Verwaltung gerne erläutert wird.

Die bisherigen Reaktionen haben gezeigt, dass das neue Konzept mit einem Wasserlauf quer über den Platz -  darin integriert ein neuer Brunnen in Form einer Weintraube - und das Versetzten der Mariensäule in die Sichtachse der Maingasse überaus großen Anklang findet. Details wie die Aufstellung des Wappens und eines Trinksteins können in diese Lösung eingebaut werden, ohne dass vom Grundkonzept abgewichen werden muss. Nicht möglich ist es allerdings, den bestehenden Dorfbrunnen an zentraler Stelle zu belassen. Deshalb gibt es nur zwei Alternativen: entweder an einer untergeordneten Stelle auf dem Platz aufstellen oder an anderer Stelle in der Ortsmitte.

Auf eine Anfrage in der Bürgerversammlung gab Prof. Kintzinger eine klare Antwort:. Der bestehende Brunnen ließe sich schon integrieren, wegen der übrigen Gestaltungselemente (Wasserlauf, Traubenbrunnen, Mariensäule) würde er aber weniger auffallen. Wörtlich sagte er: „Man muss nicht alle Rosinen, die Sand hat, auf einen Platz zusammendrängen.“ Im Kreuzungsbereich Hauptstraße/Zeiler Straße gefiele ihm der Dorfbrunnen besser, an dieser exponierten Stelle stünde er im Mittelpunkt.

Dieser Auffassung hat sich mittlerweile auch der Sander Steinmetz Ernst Ullrich angeschlossen, der den Brunnen geschaffen hat, der 1994 zum Abschluss der Flurbereinigung aufgestellt wurde. Bei einer Besprechung mit den drei Bürgermeistern und dem Architekten erklärte er, er möchte auch nicht ,dass der Brunnen eine Ecke des Platzes gerutscht werde. Da würde er den Platz an der Kreuzung vorziehen. Allerdings müsse das Umfeld so gestaltet werden, dass der Brunnen nicht unmittelbar an der Mauer steht, sondern ein Umfeld zur Seite und nach hinten erhält. Architekt Schmitz-Klopf hat inzwischen eine Planskizze erstellt, die diese Forderung berücksichtigt und eine solche Einrahmung des Brunnens vorsieht.

Die Regierung von Unterfranken als Geldgeber (60 Prozent Förderung) begrüßt die vorgelegte Planung einschließlich der Versetzung des bisherigen Brunnens an die Kreuzung. Sie wäre sogar bereit, sich an den Kosten dafür zu beteiligen und die finanziellen Zuwendungen an die Gemeinde zu erhöhen.

Die bisher ausgeführten Arbeiten zeigen, dass mit dem Architekturbüro Resch und Stiefler (Bayreuth) für die Gestaltung und dem Ingenieurbüro ProTerra (Zell) für die Ausführungsplanung und Umsetzung zwei leistungsfähige Büros ausgewählt wurden. Mit selbstgestrickten Lösungen wäre sicherlich nicht diese Qualität der Planung erreicht worden. Ein guter Zug war auch die Forderung der Regierung von Unterfranken, einen Wettbewerb auszuschreiben und so Ideen und Ansichten von außen in den Planungsprozess einzubringen. Selbst wenn es dabei zu einigen zeitlichen Verzögerungen gekommen ist, waren die Ideen der jungen Leute von der FH  Coburg sehr belebend.

Auch wenn das Zentrum einen etwas moderneren Charakter erhält, so sind doch in erster Linie historische Bezüge in die Planung eingeflossen. Auf die Idee mit dem Wasserlauf ist Architekt Schmitz-Klopf aufgrund eines historischen Plans gekommen, in dem ein Bachlauf von der Steigerwaldstraße bis zum Altmain eingezeichnet ist. Die älteren Mitbürger können sich ja noch an diesen Bach erinnern, der bis in die 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts durch den Ort geflossen ist. Die Sitzflächen – statt Bänken in Form einer Reuse – weisen auf die Fischerei in Sand hin. Die Abdeckung der Bushaltestelle in Form von Weidengeflechten wie auch die Sitzflächen auf den Reusen und der Mauer nehmen Bezug zur Korbmacherei in Sand. Fisch und Korb sind ja auch im Wappen der Gemeinde enthalten. Die Traube in der Mitte symbolisiert die Veränderungen in der Landwirtschaft vom Ackerbau und Viehzucht zum Weinbau und Dienstleistungsunternehmen.


„Maingässler“ feiern ihre neue Straße

Ein Weihnachtsgeschenk in Form der Neugestaltung ihrer Straße erhielten die Anwohner der Maingasse in Sand. Anlässlich der Fertigstellung wurden sie zusammen mit den Bauarbeitern und den Planern von der Gemeinde Sand zu einer kleinen Hebefeier eingeladen.

„Es ist alles schön geworden“, so Bürgermeister Bernhard Ruß bei der kleinen Hebefeier am 20.12.2007 anlässlich der Fertigstellung der neugestalteten Maingasse. Von der Gemeinde eingeladen waren dazu die Anwohner ebenso wie die Arbeiter und Bauleiter der bauausführenden Firmen und diejenigen, die als Planer für den ersten Teil der Sander Dorfsanierung verantwortlich zeichneten.
„Die Maingasse sowie die Platzgestaltung und die Sanierung bis hinein in die Seestraße lassen erkennen, dass die Gemeinde Sand durch die im kommenden Jahr fortgeführte Neugestaltung des Dorfplatzes ein „frisches Gesicht“ und eine „echte Mitte“ erhalten wird“, ließ Bürgermeister Bernhard Ruß anklingen.
Bei seinen weiteren Ausführungen stellte Ruß heraus, dass während der nahezu halbjährigen Bauarbeiten Anwohner und Bauarbeiter zu einer hervorragend funktionierenden Zweckgemeinschaft wurden. Auch wenn sich die Bauarbeiten in der engen Maingasse, besonders in deren Untergrund mit den vielen Versorgungsleitungen, als schwieriger erwiesen haben, als zunächst angenommen und so manches unvorhersehbare Problem zu lösen gewesen sei, könne man rückwirkend feststellen: „Dank dem guten Willen und der hervorragenden Zusammenarbeit wurde alles zur Zufriedenheit aller Beteiligten gelöst“.
Bewusst habe man für die Baumaßnahmen Firmen aus der Region ausgewählt, so Bürgermeister Ruß, der sich bei den Bauleitern und Bauarbeitern der Firma Tasch (Schweinfurt)  und bei den Mitarbeitern der für die Pflasterverlegung zuständigen Firma  Zappe (Sand) für die korrekte und einwandfreie Bauausführung bedankte. Sein besonderer Dank galt dem Architekten Joachim Schmitz-Klopf (Bayreuth) sowie speziell Dipl.-Ing. Hugo Barthel vom Planungsbüro „Pro Terra“ (Knetzgau-Zell) für die Ausarbeitung der Pläne und deren gelungen Umsetzung. „Zusammenfassend kann man sagen, dass durch Euer Zusammenwirken etwas entstanden ist, das sich echt sehen lassen kann“, so Bürgermeister Ruß, der abschließend anfügte: „Mit der Verlegung des ersten Kanalabschnittes und der Neugestaltung der Maingasse mit dem freien Platz und einem Teil der Seestraße ist der Anfang unserer Dorfverschönerung gemacht. Auch die Straße nördlich der Kirche hat schon ein neues Aussehen. Ab dem Frühjahr 2008 geht es mit der Dorfplatzsanierung weiter. Ich bin schon jetzt davon überzeugt, dass auch diese Gemeinschaftsaufgabe zur Zufriedenheit aller gelöst wird und die Gemeinde Sand insgesamt zu einem wirklich schmucken Dorf machen wird“.

Aus der Bürgerversammlung am 11.12.2007

Ortsmitte wird attraktives Zentrum

Beherrschendes Thema der Sander Bürgerversammlung war die Neugestaltung des Kirchplatzes. Anhand der Modelle, die von der Fachholschule Coburg den über 90 Bürgerinnen und Bürgern präsentiert wurden, ließ sich erkennen, dass der Platz zwischen Kirche und Rathaus zu einem attraktiven Dorfzentrum  werden soll.

Schon seit mehreren Jahren ist die Kirchplatz-Neugestaltung in Sand ein zentrales Thema. Nachdem es Bürgermeister Bernhard Ruß durch immensen Einsatz gelungen ist, dass die Gemeinde Sand in das Städtebauförderungsprogramm aufgenommen wurde und dadurch nicht unerhebliche Zuschüsse locker gemacht werden konnten, wurde als erster Schritt im Umgriff um die „gute Stube“ der Bereich nördlich der Kirche sowie der Bereich  Maingasse/Seestraße in Angriff genommen und wird in diesen Tagen fertig gestellt. Mit der neuen Pflasterung lassen bereits diese beiden Maßnahmen erkennen, dass sich die Gemeinde Sand für die Zukunft fein herausputzen wird.
Insgesamt soll die Gemeinde Sand von der Kreuzung Hauptstraße/Zeiler Straße über den Kirchplatz bis zur Maingasse/Seestraße ein neues Aussehen erhalten. „Wir müssen die Sanierung als Gesamtpaket sehen. Unsere Vorstellungen überzeugten auch die Regierung und nur durch das Gesamtkonzept war es möglich, dass die Neugestaltung des Ortskerns mit 610.000 Euro bezuschusst wird“, so Bürgermeister Bernhard Ruß in der Bürgerversammlung. Im nächsten Bauabschnitt soll nun der Platz zwischen Kirche und Rathaus völlig neu gestaltet werden.

Von Studentinnen der mit dem Planentwurf beauftragte Fachholschule Coburg wurden dazu drei Vorschläge ausgearbeitet, wie das Dorfzentrum von Sand einmal aussehen könnte. In Modellen wurden diese Arbeiten in der Bürgerversammlung vorgestellt und den anwesenden Bürgern durch Prof. Werner Kintzinger detailliert erläutert.

Die Studentinnen gingen bei ihren Arbeiten auf die Attribute wie „Wasser-Wein-Flechthandwerk-Licht-Kommunikation“ ein, wie sie eben in Sand anzutreffen sind. Nach ihren Vorstellungen soll der „Main“ durch einen Wasserlauf von der Sakristei der Kirche bis zum Rathaus dargestellt werden. Sehr interessant war die Idee, dass der Wasserlauf auch die in den Kirchplatz einmündende Straße überqueren könnte. „Natürlich nicht als großer Bach, sondern nur als schwaches Rinnsaal oder auch nur zwischen den Fugen der Pflasterung“, so Prof. Kintzinger bei seinen Ausführungen.

Das Thema „Wein“ könnte durch eine stilisierte Weintraube in Art eines sprudelnden Brunnens dargestellt werden, das „Flechthandwerk“ durch entsprechend gestaltetes Sitzmöglichkeiten. Die Mariensäule soll etwa auf dem Platz des jetzigen Dorfbrunnes integriert werden und der gesamte Platz durch entsprechende Pflasterung eine weitere Dominanz erhalten. Dazu dienen würde auch eine geschwungene Mauer in Sitzhöhe, die den Platz zum Rasen entlang der Kirche hin abgrenzen soll. Dadurch und auch durch ein entsprechend gestaltete weitere Sitzgelegenheiten sowie einem Unterstellhäuschen würde man der Kommunikation gerecht und durch die Einplanung verschiedener Beleuchtungselemente auch der Vorgabe „Licht“. Das gesamte Ensemble bezeichnete Professor Auwi Stübbe von der FH Coburg in seiner Eingangsrede als „Vorgarten der Kirche“ und Professor Kintzinger ergänzte: „Wir möchten erreichen, dass der Platz sowohl von den Bürgern als auch von den Touristen mit Leben erfüllt wird und das Dorfzentrum in seiner Gesamtheit wesentlich aufgewertet wird“.

Anhand der Modelle konnten sich die Bürgerinnen und Bürger davon überzeugen, dass die Planungen gut durchdacht sind. Natürlich gab es unterschiedliche Ansichten und auch weiterführende Vorschlage, doch genau das wollten die Studentinnen der FH Coburg und ihre Lehrkräfte hören, um bei ihren weiteren Planungen auf die Wünsche der Sander eingehen zu können.

In der anschließenden Diskussion wurde das Thema Dorfbrunnen angeschnitten, der auf dem „neuen Platz“ nicht mehr vorgesehen ist. Dazu führte Prof. Kintzinger aus, dass man den Dorfbrunnen schon noch integrieren könnte, er aber durch die Dominanz der übrigen Gestaltungselemente wie Wasserlauf, Traubenbrunnen und Mariensäule nicht mehr so stark wahrgenommen würde. „Man muss nicht alle Rosinen, die Sand hat auf einem Platz zusammendrängen“, so Kintzinger. Nach seiner Meinung käme der Dorfbrunnen im Kreuzungsbereich Hauptstraße/Zeiler Straße besser zur Geltung, weil er hier an einer exponierten Stelle in den Mittelpunkt gerückt würde. „Mit dem Dorfkreuz  auf der gegenüber liegenden Seite, dessen Umfeld ebenfalls neu gestaltet werden soll, würden wir eine weitere „Perle“ schaffen, die als Blickfang zum Verweilen im Ort einlädt“, so Kintzinger.

Wie den Wortmeldungen zu entnehmen war, hielten die meisten der anwesenden Bürgerinnen und Bürger die Entwürfe der FH Coburg als sehr gut gelungen. Bürgermeister Bernhard Ruß dankte der Regierung, dass sie diesen Wettbewerb ausgeschrieben hat, denn es sei immer gut, auch Impulse von Außenstehenden zu bekommen und in diesem speziellen Fall die Gedanken junger Menschen in die Planungen mit einfließen zu lassen. Er dankte auch den Studentinnen und Lehrkräften der FH Coburg für die ausgezeichnete Arbeit, die diese bisher geleistet haben. Man werde in Kontakt bleiben und an den Entwürfen weiter feilen um ein bestmögliches Ergebnis zu erreichen.  „Wir wollen unseren Kirchplatz nicht nur sanieren, sondern uns ein Dorfzentrum schaffen, dass für die nächsten Jahrzehnte zu einen Mittelpunkt und Aushängeschild der Gemeinde Sand wird“, so Bürgermieter Ruß.

Alfons Beuerlein (Fränkischer Tag Bamberg)

Großes Interesse zeigten die Sander Bürger für die Arbeiten der FH Coburg. Deren Studentinnen und Lehrkräfte haben sich intensive Gedanken gemacht, wie das Dorzentrum in Sand neu gestaltet werden kann. Foto: adi
Ein Brunnen in Form einer Traube soll zusammen mit der Mariensäule das neue Wahrzeichen auf dem Sander Kirchplatz werden. Foto: adi